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'''Joachim Heinrich Rennau''' (*31. Mai 1919 in Berlin, † 1993)<ref>[http://www.sf-leihbuch.de/static/buch1454.htm sf-leihbuch.de], abgerufen am 11. Mai 2019.</ref>) war ein deutscher Übersetzer und Autor von Genre-Romanen: beispielsweise ''Und Satan lacht''(1946), ''Todesreiter''(1949). | '''Joachim Heinrich Rennau''' (*31. Mai 1919 in Berlin, † 1993)<ref>[http://www.sf-leihbuch.de/static/buch1454.htm sf-leihbuch.de], abgerufen am 11. Mai 2019.</ref>) war ein deutscher Übersetzer und Autor von Genre-Romanen: beispielsweise ''Und Satan lacht''(1946), ''Todesreiter''(1949). | ||
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Dem Erich Pabel Verlag, der deutsche Autoren für den Utopia Großband anfangs ablehnte, wurde der Roman unter dem fiktiven englischen Originaltitel ''The Devil’s Egg'' untergeschoben.<ref name="PR3020int" /> | Dem Erich Pabel Verlag, der deutsche Autoren für den Utopia Großband anfangs ablehnte, wurde der Roman unter dem fiktiven englischen Originaltitel ''The Devil’s Egg'' untergeschoben.<ref name="PR3020int">[[Klaus N. Frick]] im Interview mit [[Rainer Eisfeld]]: ''Wie war das eigentlich «damals» – in den 50er- und frühen 60er-Jahren? – Über die Anfänge der PERRY RHODAN-Serie und die beiden Gründungsautoren,'' in: Perry Rhodan report Nr. 532, S. 3–6, in: [[Stefanie Jahnke|Michelle Stern]]: ''Die Stunde des Orakels,'' Perry Rhodan Nr. 3020, Pabel-Moewig, Rastatt. 5. Juli 2019.</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 10. September 2025, 13:57 Uhr
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Joachim Heinrich Rennau (*31. Mai 1919 in Berlin, † 1993)[1]) war ein deutscher Übersetzer und Autor von Genre-Romanen: beispielsweise Und Satan lacht(1946), Todesreiter(1949).
Leben und Werk
Rennau veröffentlichte bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Heftromane. Im Krieg diente er als Panzerjäger und schrieb über seine Kriegserlebnisse, brachte diese Texte allerdings kaum zur Publikation. So wurde sein Erlebnisroman „Und Satan lacht“ im Jahr 1943 der Reichsschrifttumskammer vorgelegt, aber nicht veröffentlicht. Unmittelbar nach dem Krieg erfolgte dann die Veröffentlichung über einen Luxemburger Verlag. Nach Kriegsende arbeitete Rennau zunächst auch journalistisch, wandte sich dann aber ganz den Leihbuch- und Heftromanen zu. Zeitweise betrieb er in Berlin eine Privatdetektei.
Science Fiction
- Die weiße Pest, Bewin Verlag, Menden 1955
- Frauen für Pleja, Utopia Großband 9, Erich Pabel Verlag, Rastatt 1954
Historisches
Dem Erich Pabel Verlag, der deutsche Autoren für den Utopia Großband anfangs ablehnte, wurde der Roman unter dem fiktiven englischen Originaltitel The Devil’s Egg untergeschoben.[2]
Non-Science Fiction
Am bekanntesten wurden seine Romane, die unter seinem Pseudonym Rolf Randall im Uta-Verlag erschienen sind. Dort schrieb er unter anderem die Heft- und Buchromane über den Farmjungen Pete, der im wilden Westen mit seinem „Bund der Gerechten“ auf der Salem-Ranch beim Dörfchen Somerset gegen den tölpelhaften Hilfssheriff Watson antritt. Seine Romane entwickelten sich bei der Jugend der 1950er-Jahre zu einem regelrechten Kult, was sogar zur Gründung von über 980 Pete-Bünden in Deutschland führte. Die Romanserie lief bis 1959.
Rennaus Romane über den Western-Helden Billy Jenkins erschienen ab 1949 im Uta-Verlag, sowie an die 250 Romane über den Western-Helden Tom Prox und viele Old Jerry-Romane. Er schrieb aber auch Kriminalromane u. a. Die unsichtbare Fessel, Uta Verlag, Sinzig 1951. In den Jahren 1978/1979 wurden 14 PETE Romane des Autors Rolf Randall von der Firma Pelikan in Form von Miniatur-Büchern neu aufgelegt.
Pseudonyme
Neben seinen Science Fiction-Pseudonymen Jim Gray und James S. White veröffentlichte er hauptsächlich als Rolf Randall, später nutzte er unter anderem die Namen Alexander Brent, K. W. Browne, Claude Fernand, Jean Miroir und Rolf Renn.
Zitat
- „Was in meiner Jugendzeit Wurzeln schlug, die Phantasie beflügelte und zu meinem späteren Schaffen motivierte - es begann mit Karl May.“
Literatur
- Jörg Weigand: Träume auf dickem Papier: Das Leihbuch nach 1945 – ein Stück Buchgeschichte, Baden-Baden 2. Aufl. 2018, ISBN 978-3848748938
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ sf-leihbuch.de, abgerufen am 11. Mai 2019.
- ↑ Klaus N. Frick im Interview mit Rainer Eisfeld: Wie war das eigentlich «damals» – in den 50er- und frühen 60er-Jahren? – Über die Anfänge der PERRY RHODAN-Serie und die beiden Gründungsautoren, in: Perry Rhodan report Nr. 532, S. 3–6, in: Michelle Stern: Die Stunde des Orakels, Perry Rhodan Nr. 3020, Pabel-Moewig, Rastatt. 5. Juli 2019.