Blätter für Volksliteratur: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die ''Blätter für Volksliteratur'' wurden erstmals im Jänner 1962 vom Verein der Freunde der Volksliteratur als Vereinsmagazin herausgegeben. Zunächst in Graz beheimatet, wechselte der Herausgabeort nach Wien, wo es unter dem derzeitigen Obmann und Herausgeber [[Dr. Peter Soukup]] nach wie vor viermal jährlich erschient. Inhaltlich der gesamten [[Romanheft]]-Szene gewidmet, bietet dieses Heft derzeit, auf rund 24 Seiten pro Ausgabe, regelmäßig Beiträge aus den phantastischen Themenbereichen [[Horror]], [[Fantasy]] und [[Science-Ficion]].
Die ''Blätter für Volksliteratur'' wurden erstmals im Jänner 1962 vom Verein der Freunde der Volksliteratur als Vereinsmagazin herausgegeben. Zunächst in Graz beheimatet, wechselte der Herausgabeort nach Wien, wo es unter dem derzeitigen Obmann und Herausgeber [[Dr. Peter Soukup]] nach wie vor viermal jährlich erschient. Inhaltlich der gesamten [[Romanheft]]-Szene gewidmet, bietet dieses Heft derzeit, auf rund 24 Seiten pro Ausgabe, regelmäßig Beiträge aus den phantastischen Themenbereichen [[Horror]], [[Fantasy]] und [[Science Fiction]].
Leider gibt es sehr wenige öffentlich verfügbare (Selbst-)Vorstellungen sowohl des Vereins als auch des Magazins.
Leider gibt es sehr wenige öffentlich verfügbare (Selbst-)Vorstellungen sowohl des Vereins als auch des Magazins.


[[Klaus N. Frick]] (Chefredakteur, Schriftsteller, Herausgeber) meinte zu der Namensgebung in seinem privaten Blog ENPUNKT im Dezember 2017:
[[Klaus N. Frick]] (Chefredakteur, Schriftsteller, Herausgeber) meinte zu der Namensgebung in seinem privaten Blog [https://enpunkt.blogspot.com/ ENPUNKT] im Dezember 2017:


<q>Ich finde den Titel der kleinen Literaturzeitschrift selbst seltsam – aber die »Blätter für Volksliteratur« wurden vor 56 Jahren gegründet, und da war der Begriff »[[Volksliteratur]]« noch positiv besetzt. Gemeint war Literatur, die für das Volk geschrieben wurde; heute sagt man auch gern Trivial- oder [[Unterhaltungsliteratur]] dazu.</q><ref>[http://enpunkt.blogspot.com/2017/12/die-blatter-fur-volksliteratur-sind.html ''Blätter für Volksliteratur'' im Blog ENPUNKT].</ref>
<q>Ich finde den Titel der kleinen Literaturzeitschrift selbst seltsam – aber die »Blätter für Volksliteratur« wurden vor 56 Jahren gegründet, und da war der Begriff »[[Volksliteratur]]« noch positiv besetzt. Gemeint war Literatur, die für das Volk geschrieben wurde; heute sagt man auch gern {{WP|1=Trivialliteratur Trivial}}- oder {{WP|1=Unterhaltungsliteratur Unterhaltungsliteratur}} dazu.</q><ref>[http://enpunkt.blogspot.com/2017/12/die-blatter-fur-volksliteratur-sind.html ''Blätter für Volksliteratur'' im Blog ENPUNKT].</ref>
Und so sollte man es auch begreifen. Das Magazin ist ein durchaus wert- und liebevoll gemachtes Magazin, das in der Sekundärliteratur zur [[Trivial- und Unterhaltungsliteratur]] seinen Platz gefunden hat und behauptet.
Und so sollte man es auch begreifen. Das Magazin ist ein durchaus wert- und liebevoll gemachtes Magazin, das in der Sekundärliteratur zur Trivial- und Unterhaltungsliteratur seinen Platz gefunden hat und behauptet.


Die [[Österreichische Nationalbibliothek]] beschreibt das Magazin wie folgt:
Die {{WP|1=Österreichische_Nationalbibliothek Österreichische Nationalbibliothek}} beschreibt das Magazin wie folgt:


<q>Die „Blätter für Volksliteratur” verdanken ihre Existenz dem 1961 in Graz gegründeten „Verein der Freunde der Volksliteratur“, der sich um alles, „was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist“, kümmern und dem vielerorts missachteten Genre zu öffentlicher Anerkennung verhelfen wollte. Das Vereinsblatt unterstützt seit 1962 die Anstrengungen des Vereins und versucht, die Volksliteratur aus dem Verdikt des ‚Schundes’ zu befreien. Die „Blätter für Volksliteratur“ beinhalten hauptsächlich Autorenportraits, Einführungen in das Werk einschlägiger Autoren sowie Buchneuvorstellungen. Belletristische Beiträge spielen eine vernachlässigbare Rolle.</q><ref>[https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschriften/Blaetter_Volksliteratur/Blaetter_Volksliteratur.htm ''Blätter für Volksliteratur'' auf der Webseite der ÖNB].</ref>
<q>Die „Blätter für Volksliteratur” verdanken ihre Existenz dem 1961 in Graz gegründeten „Verein der Freunde der Volksliteratur“, der sich um alles, „was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist“, kümmern und dem vielerorts missachteten Genre zu öffentlicher Anerkennung verhelfen wollte. Das Vereinsblatt unterstützt seit 1962 die Anstrengungen des Vereins und versucht, die Volksliteratur aus dem Verdikt des ‚Schundes’ zu befreien. Die „Blätter für Volksliteratur“ beinhalten hauptsächlich Autorenportraits, Einführungen in das Werk einschlägiger Autoren sowie Buchneuvorstellungen. Belletristische Beiträge spielen eine vernachlässigbare Rolle.</q><ref>[https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschriften/Blaetter_Volksliteratur/Blaetter_Volksliteratur.htm ''Blätter für Volksliteratur'' auf der Webseite der ÖNB].</ref>


== Bibliografie ==
== Bibliografie ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
* '''Webpräsenz:''' früher: www.volksliteratur.at/ - diese wurde aber leider aufgelassen.
* ''Webpräsenz:'' früher: www.volksliteratur.at - diese wurde aber leider aufgelassen.
* '''Bibliographie:''' [[http://www.romanhefte-info.de/a_romanhefte_literatur_03_blaetter.htm romanhefte-info.de]] - teilweise sind Cover von Einzelheften vorhanden. Sie endet aber mit der Ausgabe 2020/4.
* [http://www.romanhefte-info.de/a_romanhefte_literatur_03_blaetter.htm ''Bibliographie.''] Auf: [http://www.romanhefte-info.de romanhefte-info.de]: Teilweise sind Cover von Einzelheften vorhanden. Sie endet aber mit der Ausgabe 2020/4.
* '''Erscheinungshinweise:''' [[https://sebesta-seklit.net/category/00-bibliotheca-universitas-phantastica/magazine-das-salz-in-der-phantastik-suppe/blaetter-fuer-volksliteratur/ Treffpunkt Phantastik]] - e gibt laufend Meldungen zum Erscheinen von Ausgaben
* [https://sebesta-seklit.net/category/00-bibliotheca-universitas-phantastica/magazine-das-salz-in-der-phantastik-suppe/blaetter-fuer-volksliteratur/ ''Erscheinungshinweise.''] Auf: [https://sebesta-seklit.net/category/00-bibliotheca-universitas-phantastica Treffpunkt Phantastik]: Es gibt laufend Meldungen zum Erscheinen von Ausgaben.
 
* {{DNB|Name=Blätter für Volksliteratur|Num=012663107}}
* [https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Verein_der_Freunde_der_Volksliteratur ''Verein der Freunde der Volksliteratur''.] Auf: karl-may-wiki.de  
* [https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Verein_der_Freunde_der_Volksliteratur ''Verein der Freunde der Volksliteratur''.] Auf: karl-may-wiki.de  
* [https://www.evolver.at/account/Freunde.der.Volksliteratur/ ''Verein der Freunde der Volksliteratur''.] Auf: evolver.at
* [https://www.evolver.at/account/Freunde.der.Volksliteratur/ ''Verein der Freunde der Volksliteratur''.] Auf: evolver.at
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[[Kategorie:Fanzine]]
[[Kategorie:Fanzine]]
[[Kategorie:Österreich]]
[[Kategorie:Österreich]]
[[Kategorie:4]]
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Aktuelle Version vom 18. Januar 2024, 13:33 Uhr

© Verein der Freunde der Volksliteratur
Blätter für Volksliteratur Nummer 1979/1
© Verein der Freunde der Volksliteratur
Blätter für Volksliteratur Nummer 2024/1

Blätter für Volksliteratur ist ein österreichisches Fanzine und die Vereinszeitschrift des Verein der Freunde der Volksliteratur.

Geschichte

Die Blätter für Volksliteratur wurden erstmals im Jänner 1962 vom Verein der Freunde der Volksliteratur als Vereinsmagazin herausgegeben. Zunächst in Graz beheimatet, wechselte der Herausgabeort nach Wien, wo es unter dem derzeitigen Obmann und Herausgeber Dr. Peter Soukup nach wie vor viermal jährlich erschient. Inhaltlich der gesamten Romanheft-Szene gewidmet, bietet dieses Heft derzeit, auf rund 24 Seiten pro Ausgabe, regelmäßig Beiträge aus den phantastischen Themenbereichen Horror, Fantasy und Science Fiction. Leider gibt es sehr wenige öffentlich verfügbare (Selbst-)Vorstellungen sowohl des Vereins als auch des Magazins.

Klaus N. Frick (Chefredakteur, Schriftsteller, Herausgeber) meinte zu der Namensgebung in seinem privaten Blog ENPUNKT im Dezember 2017:

Ich finde den Titel der kleinen Literaturzeitschrift selbst seltsam – aber die »Blätter für Volksliteratur« wurden vor 56 Jahren gegründet, und da war der Begriff »Volksliteratur« noch positiv besetzt. Gemeint war Literatur, die für das Volk geschrieben wurde; heute sagt man auch gern Trivial- oder Unterhaltungsliteratur dazu.[1] Und so sollte man es auch begreifen. Das Magazin ist ein durchaus wert- und liebevoll gemachtes Magazin, das in der Sekundärliteratur zur Trivial- und Unterhaltungsliteratur seinen Platz gefunden hat und behauptet.

Die Österreichische Nationalbibliothek beschreibt das Magazin wie folgt:

Die „Blätter für Volksliteratur” verdanken ihre Existenz dem 1961 in Graz gegründeten „Verein der Freunde der Volksliteratur“, der sich um alles, „was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist“, kümmern und dem vielerorts missachteten Genre zu öffentlicher Anerkennung verhelfen wollte. Das Vereinsblatt unterstützt seit 1962 die Anstrengungen des Vereins und versucht, die Volksliteratur aus dem Verdikt des ‚Schundes’ zu befreien. Die „Blätter für Volksliteratur“ beinhalten hauptsächlich Autorenportraits, Einführungen in das Werk einschlägiger Autoren sowie Buchneuvorstellungen. Belletristische Beiträge spielen eine vernachlässigbare Rolle.[2]

Bibliografie

(in Arbeit)

Weblinks

Einzelnachweise