Rosemarie Hundertmarck: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Rosemarie Hundertmarck''' (* 4. Januar 1941; † 21. April 1996 in {{WP|Neuss Neuss}}) war eine deutsche Übersetzerin, Genreautorin und seit den 1990er Jahren aktiv im deutschen Science Fiction-Fandom. | |||
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Über das Leben von Rosemarie Hundertmarck ist so gut wie nichts bekannt. Anfang der | Über das Leben von Rosemarie Hundertmarck ist so gut wie nichts bekannt. Durch [[Ronald Hahn]] und [[Horst Pukallus]] ist überliefert, dass sie sich sehr über ihre Familie beklagte, die ihre Tätigkeit nicht zu würdigen wüsste und sie geringschätzig behandelte. Anfang der 1990er Jahre trat sie durch ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit in der [[SFCD-Regionalgruppe Niederrhein]] erstmals öffentlich in Erscheinung. Sie hielt auf vielen Science Fiction-Cons und Stammtischen sachkundige Vorträge<ref>U. a. kurz vor ihrem Tode auf den ''Science Fiction Tagen NRW 1996'': ''Messiasgestalten in der SF'' und ''Der Amazonenkult von Marion Zimmer Bradley'', Programmheft</ref>. Rosemarie Hundertmarck starb an einem Herzinfarkt infolge einer schweren Erkrankung. | ||
Rosemarie Hundertmarck starb an einem Herzinfarkt infolge einer schweren Erkrankung. | |||
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Ihre ersten Übersetzungen veröffentlichte sie schon 1961 beim Münchner {{WP|Verlag_Kurt_Desch Verlag Kurt Desch}} in der Reihe ''Die Mitternachsbücher''.<ref>{{WP|Mary_M._Kaye Mary M. Kaye}}</ref>. In der Science Fiction trat sie mit ersten Essays und ab 1978 mit der Übersetzung des Romans ''Yesterday's Children'' von ''David Gerrold''<ref>Deutscher Titel ''Raumschiff der Verlorenen'', Bastei 21099, Bergisch Gladbach 1978</ref> in Erscheinung. Bis zu ihrem frühen Tod übersetzte sie für fast alle deutschen SF-Verlage, darunter viele Werke von [[Marion Zimmer Bradley]], [[Isaac Asimov]], [[Iain Banks]], [[Brian M. Stableford]] und [[Philip K. Dick]]. Rosemarie Hundertmarck übersetzte auch Krimis und andere Belletristik. | |||
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* ''Die Frau als Störfaktor'', in „[[Quarber Merkur]]“, Phantastische Bibliothek #34, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1979. | |||
* ''Rollentausch: Frauen in der Science Fiction'', Science Fiction Almanach 1981, Moewig SF 3506, Moewig Verlag, Rastatt 1980. | |||
* '' Raumfahrerinnen - Frauen in der Science Fiction'', Perry Rhodan Magazin 1981, Erich Pabel Verlag, Rastatt 1981. | |||
* ''Über das Risiko, Messiasgestalten in der SF zu schreiben'', ''[[Das Science Fiction Jahr]]'' 1996, Heyne Verlag, München 1996. | |||
* '' | ;Nachruf | ||
* [[Arno R. Behrend]]: [https://sf-fan.de/artikel-und-news/rosemarie-hundertmarck-1996.html ''Zum Tode von Rosemarie Hundertmarck'']. In: ''Das Science Fiction Jahr 1997'', Heyne Verlag, München 1997. | |||
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* [https://sf-fan.de/artikel-und-news/rosemarie-hundertmarck-1996.html Arno Behrend: ''Rosemarie Hundertmarck (-1996)'']. In: [https://sf-fan.de sf-fan.de]. | |||
* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd129208922.html?language=de ''Hundertmarck, Rosemarie'']. In: {{WP|Deutsche_Biographie Deutsche Biographie}}. | |||
* [https://viaf.org/viaf/122084373/ ''Hundertmarck, Rosemarie'']. Bei: {{WP|Virtual_International_Authority_File VIAF}}. | |||
* [https://www.isbn.de/person/Rosemarie+Hundertmarck ''Rosemarie Hundertmarck'']. Bei: [https://www.isbn.de ISBN.de]. | |||
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Aktuelle Version vom 25. September 2025, 22:33 Uhr

Foto © Ronald M. Hahn
Rosemarie Hundertmarck (* 4. Januar 1941; † 21. April 1996 in
Neuss) war eine deutsche Übersetzerin, Genreautorin und seit den 1990er Jahren aktiv im deutschen Science Fiction-Fandom.
Leben
Über das Leben von Rosemarie Hundertmarck ist so gut wie nichts bekannt. Durch Ronald Hahn und Horst Pukallus ist überliefert, dass sie sich sehr über ihre Familie beklagte, die ihre Tätigkeit nicht zu würdigen wüsste und sie geringschätzig behandelte. Anfang der 1990er Jahre trat sie durch ihre Mitgliedschaft und Mitarbeit in der SFCD-Regionalgruppe Niederrhein erstmals öffentlich in Erscheinung. Sie hielt auf vielen Science Fiction-Cons und Stammtischen sachkundige Vorträge[1]. Rosemarie Hundertmarck starb an einem Herzinfarkt infolge einer schweren Erkrankung.
Werk
Ihre ersten Übersetzungen veröffentlichte sie schon 1961 beim Münchner
Verlag Kurt Desch in der Reihe Die Mitternachsbücher.[2]. In der Science Fiction trat sie mit ersten Essays und ab 1978 mit der Übersetzung des Romans Yesterday's Children von David Gerrold[3] in Erscheinung. Bis zu ihrem frühen Tod übersetzte sie für fast alle deutschen SF-Verlage, darunter viele Werke von Marion Zimmer Bradley, Isaac Asimov, Iain Banks, Brian M. Stableford und Philip K. Dick. Rosemarie Hundertmarck übersetzte auch Krimis und andere Belletristik.
Artikel
- Die Frau als Störfaktor, in „Quarber Merkur“, Phantastische Bibliothek #34, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1979.
- Rollentausch: Frauen in der Science Fiction, Science Fiction Almanach 1981, Moewig SF 3506, Moewig Verlag, Rastatt 1980.
- Raumfahrerinnen - Frauen in der Science Fiction, Perry Rhodan Magazin 1981, Erich Pabel Verlag, Rastatt 1981.
- Über das Risiko, Messiasgestalten in der SF zu schreiben, Das Science Fiction Jahr 1996, Heyne Verlag, München 1996.
- Nachruf
- Arno R. Behrend: Zum Tode von Rosemarie Hundertmarck. In: Das Science Fiction Jahr 1997, Heyne Verlag, München 1997.
Auszeichnung
Ehrenmitglied in der SFCD-Regionalgruppe Niederrhein, Mitgliedsnummer 141.
Weblinks
- Literatur von und über Rosemarie Hundertmarck im Katalog der
Deutschen Nationalbibliothek - Rosemarie Hundertmarck in der
Internet Speculative Fiction Database (englisch) - Rosemarie Hundertmarck in der Bibliographie deutschsprachiger Science-Fiction-Stories und Bücher (Stories Artikel Bücher Herausgeber).
- Rosemarie Hundertmarck in der Bibliographie deutschsprachiger Science-Fiction-Stories und Bücher: Übersetzungen (Stories Bücher).
- Arno Behrend: Rosemarie Hundertmarck (-1996). In: sf-fan.de.
- Hundertmarck, Rosemarie. In:
Deutsche Biographie. - Hundertmarck, Rosemarie. Bei:
VIAF. - Rosemarie Hundertmarck. Bei: ISBN.de.
Einzelnachweise
- ↑ U. a. kurz vor ihrem Tode auf den Science Fiction Tagen NRW 1996: Messiasgestalten in der SF und Der Amazonenkult von Marion Zimmer Bradley, Programmheft
- ↑
Mary M. Kaye
- ↑ Deutscher Titel Raumschiff der Verlorenen, Bastei 21099, Bergisch Gladbach 1978