Quarber Merkur: Unterschied zwischen den Versionen

Aus German Science Fiction Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 52: Zeile 52:


==Herausgeber==
==Herausgeber==
Ein beachtenswertes Detail ist, dass der Quarber Merkur in den Jahren 1963 bis 1985 immer mit fiktiven Herausgebern und Erscheinungsorten erschien. Diese Personen gab es zwar wirklich, aber die Funktion "Herausgeber" war reine Fiktion. Maßgeblicher Herausgeber war und ist immer Franz Rottensteiner<ref>Franz Rottensteiner - Vorwort in: Franz Rottensteiner - Quarber Merkur 124, Lindenstruth, Gießen (2024), ISBN 9783934273146, Seite 5</ref>.
Ein beachtenswertes Detail ist, dass der Quarber Merkur in den Jahren 1963 bis 1985 immer mit fiktiven Herausgebern und Erscheinungsorten erschien. Diese Personen gab es zwar wirklich, aber die Funktion „Herausgeber“ war reine Fiktion. Maßgeblicher Herausgeber war und ist immer Franz Rottensteiner<ref>Franz Rottensteiner - Vorwort in: Franz Rottensteiner - Quarber Merkur 124, Lindenstruth, Gießen (2024), ISBN 9783934273146, Seite 5</ref>.


== Literatur ==
== Literatur ==

Aktuelle Version vom 11. Juli 2025, 18:10 Uhr

Dieser Text basiert auf dem Artikel Quarber Merkur aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC BY-SA 4.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Der Quarber Merkur ist eine von Franz Rottensteiner seit 1963 herausgegebene Zeitschrift für utopische und phantastische Literatur.

Inhalt und Erscheinungsweise

Die Zeitschrift gilt im deutschsprachigen Raum als das führende Periodikum für die kritische und theoretische Auseinandersetzung mit der phantastischen Literatur. Die Beiträge befassen sich in Form von Essays und Besprechungen mit allen Formen der phantastischen Literatur, von den Klassikern der unheimlichen Erzählung wie Edgar Allan Poe und H. P. Lovecraft bis zu Science Fiction.

Anlässlich des Erscheinens der 100. Nummer wurde der Herausgeber Rottensteiner 2004 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet.

Von 1997 bis 2009 erschien die Zeitschrift im Ersten Deutschen Fantasy Club e. V., Passau. Seit der Nr. 111 (September 2010) wird der Quarber Merkur im Verlag Lindenstruth (Gießen) fortgeführt. Im Dezember 2022 erschien die 123. Ausgabe.

Namensherkunft

Der Name der Zeitschrift leitet sich von Quarb, einem Ortsteil von Pernitz in Niederösterreich, ab, in dessen Umgebung Rottensteiner wohnte.

Herausgeber

Ein beachtenswertes Detail ist, dass der Quarber Merkur in den Jahren 1963 bis 1985 immer mit fiktiven Herausgebern und Erscheinungsorten erschien. Diese Personen gab es zwar wirklich, aber die Funktion „Herausgeber“ war reine Fiktion. Maßgeblicher Herausgeber war und ist immer Franz Rottensteiner[1].

Literatur

  • Franz Rottensteiner (Hrsg.): Quarber Merkur. Aufsätze zur Science Fiction und Phantastischen Literatur. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1979, ISBN 3-518-37071-5 (Phantastische Bibliothek; 34)
  • Erik Simon: Index zum Quarber Merkur. Nummer 1 bis 100, mit einem Geleitwort von Franz Rottensteiner, EDFC, Passau 2005. ISBN 3-932621-81-6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Franz Rottensteiner - Vorwort in: Franz Rottensteiner - Quarber Merkur 124, Lindenstruth, Gießen (2024), ISBN 9783934273146, Seite 5