Lesewuth Verlag: Unterschied zwischen den Versionen

Aus German Science Fiction Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Ergänzung zur Verlagsgeschichte)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 25: Zeile 25:
* Ronald M. Hahn/Horst Pukallus: "Wo keine Sonne scheint". Essen 2025, broschiert, 248 Seiten, ISBN 978-3-949995-13-2
* Ronald M. Hahn/Horst Pukallus: "Wo keine Sonne scheint". Essen 2025, broschiert, 248 Seiten, ISBN 978-3-949995-13-2


2025 geriet der Lesewuth-Verlag zum Beteiligten des Kemmler-Skandals. Für den Kurd-Laßwitz-Preis wurde die Grafik "Galaktische Bühne" des Künstlers und Autors Olaf Kemmler in der Kategorie "Beste Grafik zur SF" nominiert. Die Veröffentlichung des Werks erfolgte als Titel-Illustration zu Michaels Steinmanns Buch "Irgendwo ist immer gestern". Die Illustration zeigt u.a. die nackte Kehrseite einer Frau. Mehrere Mitglieder des Vorauswahlgremiums lehnten das Motiv als "extrem sexistisch" ab, so dass die Grafik nicht in die Nominierungsliste aufgenommen wurde. Dagegen erhob Kemmler Protest. Eine Anzahl von Personen verfasste eine Resolution, die sich gegen eine derartige Praxis aussprach und das KLP-Komitee aufforderte, sich auf künstlerische Kriterien zu besinnen. Daraufhin setzten wokistische Kreise einige Unterzeichner unter Druck, so dasss sie ihre Unterschrift zurückzogen. Zudem warf die Redaktion des Magazins "Exodus" Olaf Kemmler aus ihren Reihen. Eine Aufarbeitung dieser Vorgänge steht noch aus.
2025 geriet der Lesewuth-Verlag zum Beteiligten des Kemmler-Skandals. Für den Kurd-Laßwitz-Preis wurde die Grafik "Galaktische Bühne" des Künstlers und Autors Olaf Kemmler in der Kategorie "Beste Grafik zur SF" nominiert. Die Veröffentlichung des Werks erfolgte als Titel-Illustration zu Michaels Steinmanns Buch "Irgendwo ist immer gestern". Die Illustration zeigt u.a. die nackte Kehrseite einer Frau. Mehrere Mitglieder des Vorauswahlgremiums lehnten das Motiv als "extrem sexistisch" ab, so dass die Grafik nicht in die Nominierungsliste aufgenommen wurde. Dagegen erhob Kemmler Protest. Eine Anzahl von Personen verfasste eine Resolution, die sich gegen eine derartige Praxis aussprach und das KLP-Komitee aufforderte, sich auf künstlerische Kriterien zu besinnen. Daraufhin setzten wokistische Kreise einige Unterzeichner unter Druck, so dasss sie ihre Unterschrift zurückzogen. Zudem warf die Redaktion des Magazins "Exodus" Olaf Kemmler zur Strafe aus ihren Reihen. Eine Aufarbeitung dieser Vorgänge steht noch aus.





Version vom 21. Mai 2026, 18:31 Uhr

© Lesewuth Verlag
Verlags-Logo.

Der Lesewuth Verlag ist ein deutscher Kleinverlag mit Sitz in Essen.

Profil

Der 2022 gegründete Verlag ist ein Geschäftsbereich der Essener Werbeagentur Steinmann, Feldhaus & Partner GmbH. Geschäftsführer ist Michael Steinmann.

Verlagsprogramm

»... die Philosophie des Unternehmens “Schräg, aber wahr” oder “Bizarr, aber wahr” oder, wie es einmal in der deutschen MAD aufs Trefflichste zu lesen war: “So wahr ich Gott helfe”. Unsere Autoren kommen aus den Bereichen Science Fiction, Fantasy oder bizarre Literatur. Sie schreiben, was sie wollen und lassen sich dabei kein Etikett aufkleben. Und der Verlag unterstützt sie dabei. Zumindest demnächst, denn wir sind total neu auf dem Markt. Bisher sind ... sechs Bücher erschienen.«[1]

Veröffentlichungen

Wilfried Bienek: "Aussprüche und Ansprüche" (Aphorismen). Essen 2022, broschiert, 180 Seiten, ISBN 978-3-949995-06-4. Auch als E-Book ISBN 978-3-949995-07-1

Michael Steinmann: "Die ganze Wahrheit über Werbung". Essen 2023, broschiert, 676 Seiten, ISBN 978-3-949995-04-0. Auch als E-Book 978-3-949995-05-7

Science Fiction

  • Olaf Kemmler (Hrsg.): "Nicht Du bist verrückt, sondern die Welt". Essen 2023, broschiert, 180 Seiten, ISBN 978-3-949995-10-1
  • Olaf Kemmler: Operation Cybersturm. Essen 2024, broschiert, 306 Seiten, ISBN 978-3-949995-00-2. Auch als E-Book ISBN 978-3-949995-01-9.
  • Horst Pukallus: Neutrino-Klänge in Stunde X (Kurzgeschichtensammlung). Essen 2023, broschiert, 160 Seiten, ISBN 978-3-949995-02-6. Auch als E-Book 978-3-949995-03-3
  • Michael Steinmann: Irgendwo ist immer gestern. Essen 2023, broschiert, 420 Seiten. ISBN 978-3-949995-08-8 Auch als E-Book ISBN 978-3-949995-09-5
  • Max Grossrubatscher: "Das Stocken der Sahne" (Fantasy). Essen 2024, broschiert, 196 Seiten, ISBN 978-3-949995-51-10. Auch als E-Book ISBN 978-3-949995-51-18
  • Thomas Ziegler: Alles ist gut. Essen 2024, broschiert, 245 Seiten. Nachwort von Ronald M. Hahn ISBN 978-3-949995-12-5
  • Ronald M. Hahn/Horst Pukallus: "Wo keine Sonne scheint". Essen 2025, broschiert, 248 Seiten, ISBN 978-3-949995-13-2

2025 geriet der Lesewuth-Verlag zum Beteiligten des Kemmler-Skandals. Für den Kurd-Laßwitz-Preis wurde die Grafik "Galaktische Bühne" des Künstlers und Autors Olaf Kemmler in der Kategorie "Beste Grafik zur SF" nominiert. Die Veröffentlichung des Werks erfolgte als Titel-Illustration zu Michaels Steinmanns Buch "Irgendwo ist immer gestern". Die Illustration zeigt u.a. die nackte Kehrseite einer Frau. Mehrere Mitglieder des Vorauswahlgremiums lehnten das Motiv als "extrem sexistisch" ab, so dass die Grafik nicht in die Nominierungsliste aufgenommen wurde. Dagegen erhob Kemmler Protest. Eine Anzahl von Personen verfasste eine Resolution, die sich gegen eine derartige Praxis aussprach und das KLP-Komitee aufforderte, sich auf künstlerische Kriterien zu besinnen. Daraufhin setzten wokistische Kreise einige Unterzeichner unter Druck, so dasss sie ihre Unterschrift zurückzogen. Zudem warf die Redaktion des Magazins "Exodus" Olaf Kemmler zur Strafe aus ihren Reihen. Eine Aufarbeitung dieser Vorgänge steht noch aus.


Akuelle Information: Aufgund einer ernsten Erkrankung des Geschäftsführers Michael Steinmann musste der Verlag seine Tätigkeit vorläufig einstellen.


Weblinks

  • Webseite des Lesewuth Verlages.
  • Webseite der Steinmann, Feldhaus & Partner GmbH.

Einzelnachweise

  1. Charakterisierung des Verlagsprogramms auf der Webseite des Verlages.