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Dieter Braeg war Mitherausgeber des Fanzines ''Mutant'' (mit Conrad C. Schaef, Franz Rottensteiner), das Mitte der 60er Jahre in 10 Nummern, davon eine Doppelnummer, erschien. | Dieter Braeg war Mitherausgeber des Fanzines ''Mutant'' (mit Conrad C. Schaef, [[Franz Rottensteiner]]), das Mitte der 60er Jahre in 10 Nummern, davon eine Doppelnummer, erschien. | ||
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Version vom 4. Januar 2024, 21:46 Uhr
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Dieter Braeg (* 4. April 1940 in Ravensburg) ist ein deutsch-österreichischer Science Fiction-Fan, Schriftsteller und Journalist.
Leben
Volksschulbesuch in Hermannstadt, Siebenbürgen/Rumänien. Hauptschulbesuch in Zell am See und Villach/Österreich. Dann Lehre und Abschluß als Großhandelskaufmann. Hilfsarbeiter in einem Baustahlwalzwerk. Binnenschiffer auf der Donau. Freier Mitarbeiter bei dem größten Boulevardblatt Österreichs. Automatenbestücker auf Berliner S- und U- Bahnhöfen, dann Schalterbeamter der Reichsbahn in Berlin. Leiter des Wareneingangs der BMW-Motorradwerke in Berlin-Spandau. Ab 1971 Betriebsrat/Versuchsdisponent, Betriebsratsvorsitzender und später Abteilungsleiter bei einem großen deutschen Automobilzulieferbetrieb in Neuss. 1996 bis 2000 Vorsitzender des BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit (Mönchengladbacher Kulturzentrum mit etwa 300 jährlichen Veranstaltungen). Seit 2000 in regelmäßigem Wechsel wohnhaft in Mönchengladbach und Salzburg.
Science Fiction-Fandom
Dieter Braeg war Mitherausgeber des Fanzines Mutant (mit Conrad C. Schaef, Franz Rottensteiner), das Mitte der 60er Jahre in 10 Nummern, davon eine Doppelnummer, erschien.
Kulturelles Engagement
Veröffentlichungen im Fischer Taschenbuch-Verlag und im Bund-Verlag (im Rahmen der Arbeit und Mitgliedschaft im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt) sowie im Rotbuch-Verlag ("Krise und Gegenwehr" Gewerkschaftliche Jahrbücher, herausgegeben von Rainer Duhm und Harald Wieser - teilweise unter Pseudonym, um nicht politischen Repressalien ausgesetzt zu sein). Berichte und Reportagen in den Gründerjahren der TAZ (Redaktion Betrieb & Gewerkschaft unter M. Kempe - z. B. Kommentare zu den IG Metall-Gewerkschaftstagen). Beiträge in Kürbiskern und Kursbuch, Gegenwart (Literaturzeitung), Deutsche Volkszeitung, Der Gewerkschafter (Funktionärszeitung der IG Metall), Freitag, Literatur und Kritik (Otto Müller Verlag Salzburg), Sterz, Wienzeile (österreichische Literaturzeitschriften).
Radioarbeit (Feature, Kommentare, Hörspiele) bei der Radiowerkstatt Exlex (Bürgerfunk). Herausgeber der Tagebücher von D.Dr. Viktor Glondys (Landesbischof der evangelischen Siebenbürgischen Landeskirche von 1933-1941). Ausfallhonorarbezieher für eine Rundfunksendung des Hessischen Rundfunks, die über das Thema Gewerkschaftsausschlüsse linker Gewerkschafter (Mitglieder bei KBW, KB, GIM, DKP) mit gleichzeitigen Berufsverbotsverfahren berichten wollte. Zeitweise redaktioneller Mitarbeiter des stadtmagazin Mönchengladbach (Buchbesprechungen, Polemik, Themenartikel). Mitglied im VS (Verband deutscher Schriftsteller) in der IG Medien und im Literaturhaus Salzburg. Gründungsmitglied des Vereins Konterbande - Kunst und Kultur ohne Grenzen.
In seiner Sprechstellerei hat Dieter Braeg in vielen Jahren über 100 Lesungen gestaltet und dabei neben eigenen Texten Werke von folgenden Autoren vorgestellt: Karl Kraus, Georg Trakl, Alfred Polgar, Anton Kuh, Joachim Ringelnatz, Helmut Qualtinger, H. C. Artmann, Erich Mühsam und andere. Die Bandbreite seiner Möglichkeiten der Sprachgestaltung reicht vom platten Rheydterischen bis zum ordinärsten Wiener Hüttldorferischen. Eine Glanznummer bestritt er zusammen mit Angelika Pasch (im Programm "Der Liebe Ziel ist wonniglich"), wenn sie gemeinsam einen Geschlechtsverkehr á la Josefine Mutzenbacher zum besten geben ...