Planet (Magazin)
Planet war ein
deutsches Magazin für fantastische Literatur sowie
"grenzwissenschaftliche" und
esoterische Themen.
Geschichte
- Aufbruch ins Dritte Jahrtausend
hieß das Buch, dem diese Zeitschrift ihr Dasein verdankt. Louis Pauwels & Jacques Bergier hatten es Anfang der sechziger Jahre geschrieben und mit diesem einen "Schlag" den Kern der Existenzfrage der gegenwärtigen Menschheit bloßgelegt. Pauwels: "Unserer Ansicht nach muß das menschliche Phänomen wieder im planetarischen, ja im kosmischen Maßstab gemessen werden. Genau das sagen die ältesten Texte der Weisen. Und unsere eigene Zivilisation, die sich anschickt, Raketen zu anderen Planeten zu schießen und Kontakte mit Intelligenzen anderer Welten aufnehmen möchte, sagt nichts anderes." Während wir aber in die undendliche Weite des Alls aufbrechen, bemühen wir uns zugleich, die ferne Vergangenheit der Menschheit zu erforschen, um unsere Ursprünge zu entdecken, denn "selbst noch die fernste Vergangenheit läßt sich als Brandungswelle der Zukunft erkennen." Unserer Zukunft.
- Planète oder Wie es weiterging
Der unterwartete Erfolg von "Aufbruch ins dritte Jahrtausend" ermutige Pauwels und Bergier, eine Zweimonatszeitschrift herauszubringen, in der sie ihre Ideen, Konzepte und Untersuchungen systematisch fortsetzten: Planète. Man startete mit einem lächerlichen Kapital und einer Auflage von nur 8000 Exemplaren. Aber Planète war im Hundumdrehen vergriffen und mußte mehrere Male nachgedruckt werden. Heute liegt die Auflage bei über 100 000 Exemplaren. Allein in Frankreich. Schwesterausgaben erscheinen in Holland, Italien, Spanien und Argentinien. Eine englische und eine brasilianische Ausgaben befinden sich in Vorbereitung.
- Und jetzt Planet ...
In Deutschland erinnert vieles an den "wilden" Anfang in Paris. Ein kleines Team nimmt den Kampf auf:
- Achim v. Heynitz, 25, Wirtschaftswissenschaften
- Karl-Ludwig Kuss, 26, Philosophie
- Friedrich W. Langreuter, 29, Soziologie.
Wieder setzt eine Planète-Ausgabe auf das Interesse, das Verständnis und den Spürsinn des Buchhandels, der Presse und vor allem - auf ihre potentiellen Leser.[1]
Bibliografie
Weblinks
- Planet in der
ZDB Zeitschriftendatenbank.
Einzelnachweise
- ↑ Planet Nr. 1, S. 1