Manfred Pawlak Verlag
Der Manfred Pawlak Verlag war ein deutscher Buchverlag mit Sitz in Vorlage:WP-Link.
Geschichte
Der Verlag war seit den frühen 60iger Jahren auf dem Markt.[1]
1979 hatte der Verlag die Lizenz für den Nachdruck einer zehnbändigen Edgar-Allan-Poe-Ausgabe erworben. Das Werk, herausgebracht vom Schweizer Walter-Verlag, war von Arno Schmidt und Hans Wollschläger übersetzt worden. Auf dieser Vertragsbasis durfte Pawlak rund 50 000 Exemplare nachdrucken, für drei Mark Lizenzgebühr pro Kassette. Aber der Deal entpuppte sich rasch als rechtes Ärgernis. 35 000 Kassetten hatten die Herrschinger brav und fristgerecht gezahlt, doch dann beschlich die Walter-Kaufleute das dunkle Gefühl, es seien »bedeutend mehr Exemplare in Umlauf gekommen, als mit uns abgerechnet wurden«. Zögernd bequemte sich Pawlak - Scheck laß nach -, für den Rest zu bezahlen, »böse Briefe« zirkulierten; 1985 lösten die Schweizer »aus Mißtrauen« den Vertrag auf und untersagten weitere Auflagen der Pawlakschen Poesie.
Programm
Der Verlag produzierte vorwiegend Sach- und Ratgeberbücher und hatte sich auf Vorlage:WP-Link und Lizenzausgaben spezialisiert.[1]
Es gab drei umfangreiche Lizenzausgaben:
- Edgar-Allan-Poe-Ausgabe. 10 Bände, 1979.
- Karl Mays Reiseerzählungen in Einzelausgaben, 74 Bände, 1983, Taschenbuch und Hardcover. Die Einbandzeichnungen stammten von Helmut Preiss.
- Collection Jules Verne. 100 Bände, 1984.
Recherche
- Neuer Pawlak Verlag
- https://www.vemag-medien.de/de/