Jak Lang

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Jak Lang, eigentlich Jakob Lang (1943-1994), war ein deutscher Schriftsteller. Mit gerade einmal vierzehn Jahren schrieb er seinen Debütroman Mein Freund vom anderen Stern, welcher 1959 im Gebrüder-Weiß-Verlag erschien. 2023 wurde schließlich die Neuausgabe der Erstausgabe in neuer deutscher Rechtschreibung veröffentlicht.


Leben

Jakob („Jak“) Lang erlernte den Beruf des Schriftsetzers beim Verlag der Zeitung Münchner Merkur. 1958, im Alter von 14 Jahren, vollendete Jakob, damals von seinen Eltern „Jakl“ gerufen, seinen ersten Roman „Mein Freund vom anderen Stern“. Seine Romanidee – die „Fliegenden Untertassen“, also die UFOs, waren in den 1950er Jahren sehr aktuell – nahm nach und nach Gestalt an und wurde über einen längeren Zeitraum ausgebaut und dann nochmals gründlich überarbeitet.

Ein Redakteuer vermittelte das Manuskript an den Gebr.-Weiß-Verlag in Berlin, wo es im Sommer 1959 erschien.


Veröffentlichungen

  • Mein Freund vom anderen Stern, Gebr. Weiß Verlag, Berlin 1959, gebunden
  • Mein Freund vom anderen Stern, Verlag Reeken 2023, Taschenbuch, 141 Seiten, in neuer deutschen Rechtschreibung
  • 1961: (Übersetzung ins Niederländische) "Mijn vriend van Mercurius". Standaard-Boekhandel, Antwerpen-Amsterdam. o. J. (1961), 145 S., Ü: Gustaaf Pepers.
  • 1962: (Übersetzung ins Italienische) "Il mio amico dell'altra stella". Mondadori, Milano. 1962, 137 S., Ü: Marta Fadigati, Ill: Carlo Thole.
  • Veröffentlichungen in der Jugendzeitschrift Rasselbande, Heinrich Bauer Verlag, 1959 - 1966[1]


Einzelnachweis

  1. Die Rasselbande initiierte und betreute die Fahrt einer Jugendgruppe nach Amerika, zusammengesetzt aus Jugendlichen, die sich in der Gesellschaft hervorgetan hatten, z. B. Mathieu Carriere (Film: Tonio Kröger), Volker Lechtenbrink (Film: Die Brücke) und Jak Lang.