Hans Pleschinski

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Hans Pleschinski (* 23. Mai 1956 in Celle) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem mit seinen Romanen Bildnis eines Unsichtbaren und Königsallee bekannt wurde. Er übersetzte die Briefwechsel und Memoiren von Friedrich dem Großen, Voltaire, Madame de Pompadour und Else Sohn-Rethel.

Leben

Hans Pleschinski wuchs in der niedersächsischen Stadt Wittingen auf. Er studierte Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete nebenbei für Galerien, die Bayerische Staatsoper und bei Filmproduktionen. Von 1984 bis 2020 war er freier Mitarbeiter des Bayerischer Rundfunks. Pleschinski lebt als freier Schriftsteller in München. Von 2015 bis 2018 war er Direktor der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Werke

Science Fiction

  • Pest und Moor Haffmans, Zürich 1985
  • Ausflug in Der Rabe, Hrsg. Gerd Haffmans, Haffman, Zürich 1983

Non-Science Fiction

  • Frühstückshörnchen. Atelier Edition im Machwerk, Siegen 1984
  • Gabi Lenz Haffmans, Zürich 1984
  • Nach Ägyppten Haffmans, Zürich 1984
  • Der Holzvulkan Haffmans, Zürich 1986
  • Ostsucht C. H. Beck, München 1993
  • Die Wunder von Glogau Christian Rohr, München 1993
  • Brabant Schöffling & Co., Frankfurt am Main 1995
  • Byzantiner und andere Falschmünzer Schöffling & Co., Frankfurt am Main 1997
  • Zerstreuung Edition Epoca, Zürich 2000
  • Bildnis eines Unsichtbaren Hanser Verlag, München 2002
  • Leichtes Licht C. H. Beck, München 2005
  • Verbot der Nüchternheit. Kleines Brevier für ein besseres Leben C. H. Beck, München 2007
  • Ludwigshöhe C. H. Beck, München 2008
  • Königsallee C. H. Beck, München 2013
  • Wiesenstein C. H. Beck, München 2018
  • Am Götterbaum C. H. Beck, München 2021
  • Der Flakon. C. H. Beck, München 2023

Herausgeberschaft (Auswahl)

  • Voltaire – Friedrich der Große. Aus dem Briefwechsel Haffmans Verlag, Zürich, 1992
  • Ich werde niemals vergessen, Sie zärtlich zu lieben Madame de Pompadour. Briefe. Carl Hanser Verlag, München/Wien, 1999.
  • E. T. A. Hoffmanns Erzählungen. Hanser, München/Wien, 2000.


Ehrungen (Auswahl)

  • 1984: Hungertuch-Preis für den Debütroman Gabi Lenz
  • 1986: Bayerischer Kunstförderpreis in der Sparte Literatur
  • 2012: Ordentliches Mitglied der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
  • 2012: Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres
  • 2014: Literaturpreis der Landeshauptstadt München
  • 2014: Niederrheinischer Literaturpreis
  • 2020: Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung


Literatur zu Hans Pleschinski

  • Karl Michael Armer: Pest und Moor. In: Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 1987, Wilhelm Heyne Verlag, München 1987, S. 608–609.
  • Roswitha Schieb: Risse. Dreissig Deutsche Lebensläufe. Lukas Verlag, Berlin 2019, S. 288–298.
  • Laura Schütz, Kay Wolfinger (Hg.): Eleganz und Eigensinn. Studien zum Werk von Hans Pleschinski Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2019
  • Michael Braun: Europa auf hoher See. Meerfahrt mit Hans Pleschinskis Roman "Brabant"., in: Michaela Nicole Raß, Kay Wolfinger Europa im Umbruch. Identität in Politik, Literatur und Film., J. B. Metzler, Heidelberg 2020

Weblinks