Christoph F. Lorenz

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© Edition Braatz & Mayrhofer.
Christoph F. Lorenz.

Christoph F. Lorenz (* 1957 in Duisburg; † 25. April 2024) war ein deutscher und Hochschullehrer und Musiker.

Leben und Werk

Christoph F. Lorenz studierte Germanistik, Musikwissenschaft, Musikwissenschaft, Theologie und Judaistik in Köln, Paris und Krakau. Er arbeitete als Professor an der Universität Düsseldorf und galt als Experte für Abenteuerliteratur, Science Fiction und Fantasy. Seine Tätigkeit war vielseitig orientiert. Er war Mitglied der Karl-May-Gesellschaft und hatte einen Ruf als Karl-May-Forscher.

Musiker

Christoph F. Lorenz »... ist Professor für Musikwissenschaft, und arbeitet als Konzert-Organist, -Pianist und -Cembalist sowie als Kirchenmusiker in Köln. Ersten Orgelunterricht nahm er in seiner Heimatstadt bei dem Ramin- und Straube-Meisterschüler Prof. Konrad Voppel. Student war er in der Hochbegabtenklasse von Prof. Detlef Kraus an der Folkwang – Musikhochschule in Essen. Weitere Studien von Lorenz: Klavier, Cembalo, Dirigieren und Musikwissenschaft in Köln, Paris und Krakau (bei Prof. Jan Jargón), Germanistik und katholische Religion. Dazu kommen Orgelstudien bei Prof. Clemens Ganz (ehemaliger Kölner Domorganist), Flor Peeters, Guy Bovet und Lionel Rogg (Genf), Jean Langlais (Paris) und George Malcolm (London).

Orgel- und Cembalokonzerte führten Lorenz in 19 europäischen Länder, nach China, Japan, Korea, auf die Philippinen, nach Nord- und Südafrika, Uganda, USA, Kanada, Mexiko, Südamerika, Australien sowie nach Neuseeland.

Prof. Dr. Lorenz nahm an dem Cambridge Organ Festival, dem internationalen Orgelfestival in Morélia (Mexico), dem „Festival Primavera“ 1985 in Mexico-City, dem Melbourne International Festival of Organ and Harpsichord 1989, dem Hongkong Festival 1993 und dem Internationalen Kirchenmusikfestival in Wellington/Neuseeland 1999 teil. In den letzten Jahren gestaltete er Orgelkonzerte u.a. in der königlichen Festung in Oslo, in Varenna (Internationale Musikfestspiele in Norditalien), Culturel Centre in Hongkong, Basilika Vierzehnheiligen, Franziskaner–Klosterkirche auf dem Kreuzberg/Rhön, an der historischen König-Orgel in der Klosterbasilika Steinfeld, in katholischen Pfarrkirchen in Altenkunstadt, Badenweiler, Bernau, Coburg Kulmbach, Wehr, Flensburg, Bergenhusen, Dom zu Schleswig, Langenhorn (Orgel-Sommer–Festspiele), Waldbröl, Wallfahrtskirche Todtmoos, Bergkloster Bestwig.

2010 spielte er an verschiedenen Orgeln unter anderem in Berlin (Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), in Königs Wusterhausen, Motzen, Schlosskirche Gut Sieversdorf bei Frankfurt(Oder), Kroppenstedt Klosterbasilika Knechtsteden, ev. Kirche Reichshof-Eckenhagen, Dom zu Neheim und Düren-Lendersdorf.«[1]

Bibliografie

  • Herausgeber: Lexikon der Science Fiction-Literatur seit 1900. Mit einem Blick auf Osteuropa. Frankfurt/M. u. a., 2017, 636 Seiten. ISBN {{{1}}} (Hardcover).
»Das Lexikon enthält Informationen über Biographie, Werkanalyse und bibliographische Angaben wichtiger Autoren der deutschsprachigen «Fantasy» und Science Fiction im 20. und 21. Jahrhundert. Überblicksartikel befassen sich darüber hinaus mit Fragen des Genres, deutscher Literatur vor und nach 1945, skandinavischen Werken seit 1900, osteuropäischen Werken und angloamerikanischer Fiktion.«[2]
»Ein Lexikon bzw. Handbuch, das dem vorliegenden vergleichbar wäre, gab es bislang nicht. Insofern wird ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Genres geliefert.« (Elmar Hennlein, Muttersprache Nr. 128, 2018.)
  • Herbert W. Franke: "Die Glasfalle" im Vergleich mit Ernst Jüngers "Gläserne Bienen", Juni 2017. (Wo?)[3]
  • Die Irrfahrten des Robert Kraft – Ein Schriftsteller im Irrgarten der Kolportage: In: „Kunst-Stücke“, 1994.[3]
  • Diverse Nachwörter für Publikationen der Edition Braatz & Mayrhofer bzgl. Robert Kraft[3]
  • Diverse Nachwörter für Publikationen des Karl-May-Verlags u. a. für die SF-Bücher von Robert Kraft Die neue Erde, Die Nihilit-Expedition und König König.[3]

Weblinks

Einzelnachweise