Science-Fiction-Tonbandkreis

Tonbandspule.
Der Science-Fiction-Tonbandkreis (SFTBK) war ein deutscher Zusammenschluss von Genreinteressierten.
Geschichte
Der Science-Fiction-Tonbandkreis war in den 1970iger Jahren aktiv im deutschen Science Fiction-Fandom.[1] Die Beteiligung an der Gruppe setzte den Besitz eines
Tonbandgerätes voraus. Die Geräte waren zu dieser Zeit in den Haushalten noch weit verbreitet und gerade bei der jüngeren Generation beliebt. Der Boom der Spulentonbandgeräte wurde erst in den 1970ern durch die kleine Variante, die kompakteren Kassettenrekorder, deutlich gebremst, und ab Ende der 1990er Jahre durch den Siegeszug der Digitaltechnik in der Unterhaltungs- und professionellen Tonstudio-Elektronik nahezu vollständig vom Markt verdrängt.
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Die Kommunikation im Science Fiction-Fandom - und nicht nur dort - erfolgte zu dieser Zeit vor allem durch die Briefpost. Die Mitglieder des Tonbandkreises verschickten statt geschriebener Briefe besprochene Tonbandspulen, also eine Form von Sprachnachrichten.
Der Durchmesser der Spulen für die Magnetbänder reicht von 6 cm über 8, 10, 11, 13, 15, 18 und 22 bis 26,5 cm.
[3] Für die Sprachnachrichten wurden vor allem kleine Formate verwendet.
Leiter des SFTBK war Harald Märtens aus Bonn.
Zur Bearbeitung
- Information über den SF & F TBK-Con in Fan-Zine Nr. 6, S. 6.
- Informationen in Fan-Zine Nr 7, S. 1.