Charlotte Winheller: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Charlotte Winheller''' (* 27. November 1935 in {{WP|1=Morąg Mohrungen}}, {{WP|1=Ostpreußen Ostpreußen}}; &dagger; im Mai 1995 in {{WP|1=München München}}, verheiratet als ''Charlotte Franke-Winheller'', als Autorin auch als ''Charlotte Franke'') war eine deutsche Übersetzerin, [[Science Fiction]]-Herausgeberin und -Autorin.  


== Leben ==
== Leben ==
Winheller studierte Englische Literatur am [[University College London]], absolvierte eine [[Dolmetscher]]ausbildung in München und arbeitete danach als literarische Übersetzerin vor allem von Science-Fiction.
Winheller studierte Englische Literatur am {{WP|1=University_College_London University College London}}, absolvierte eine {{WP|1=Dolmetscher Dolmetscher}}ausbildung in München und arbeitete danach als literarische Übersetzerin vor allem von Science Fiction.
Sie übertrug unter anderem Werke von
Sie übertrug unter anderem Werke von
[[Poul Anderson]],
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[[Robert F. Young]].
[[Robert F. Young]].


Von 1963 bis 1964 war sie die Herausgeberin der ersten neun Bände von ''The Best Stories from The Magazine of Fantasy & Science Fiction'', einer im Heyne-Verlag erscheinenden Reihe von Auswahlanthologien aus ''[[The Magazine of Fantasy & Science Fiction]]''. Außerdem gab sie zwei SF-Anthologien heraus, die sie auch übersetzte.
Von 1963 bis 1964 war sie die Herausgeberin der ersten neun Bände von ''The Best Stories from The Magazine of Fantasy & Science Fiction'', einer im Heyne-Verlag erscheinenden Reihe von Auswahlanthologien aus ''[[The Magazine of Fantasy and Science Fiction|The Magazine of Fantasy & Science Fiction]]''. Außerdem gab sie zwei SF-Anthologien heraus, die sie auch übersetzte.
Sie war langjährige Repräsentantin von ''World SF'' in Deutschland.
Sie war langjährige Repräsentantin von ''World SF'' in Deutschland.


Winheller ist Autorin eines Science-Fiction-Jugendromans (''Die Kinder der fliegenden Stadt'', 1977) und verfasste vier Science-Fiction-Kurzgeschichten.
Winheller ist Autorin eines Science-Fiction-Jugendromans (''Die Kinder der fliegenden Stadt'', 1977) und verfasste vier Science-Fiction-Kurzgeschichten.


Sie war mit dem Science-Fiction-Autor [[Herbert W. Franke]] verheiratet. Nach der Scheidung nahm sie ihren Geburtsnamen wieder an. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der [[Monacensia]] in München.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia-2016/literaturarchiv/bestaende/detail/franke-charlotte-pseudonym-charlotte-winheller/?mobile_user=0&no_cache=1&print=1 |wayback=20180218024121 |text=Bestandsnachweis der Monacensia |archiv-bot=2022-10-17 09:01:58 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 17. Februar 2018</ref>
Sie war mit dem Science-Fiction-Autor [[Herbert W. Franke]] verheiratet. Nach der Scheidung nahm sie ihren Geburtsnamen wieder an. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der [[Monacensia]] in München.<ref>[http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia-2016/literaturarchiv/bestaende/detail/franke-charlotte-pseudonym-charlotte-winheller/]], abgerufen am 17. Februar 2018</ref>


== Bibliographie ==
== Bibliographie ==
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== Literatur ==
== Literatur ==
* [[Hans Joachim Alpers]], [[Werner Fuchs (Verleger)|Werner Fuchs]], [[Ronald M. Hahn]]: ''Reclams Science-fiction-Führer.'' Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-010312-6, S.&nbsp;159.
* [[Hans Joachim Alpers]], [[Werner Fuchs]], [[Ronald M. Hahn]]: ''Reclams Science-fiction-Führer.'' Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-010312-6, S.&nbsp;159.
* Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, [[Wolfgang Jeschke]]: ''Lexikon der Science Fiction Literatur.'' Heyne, München 1991, ISBN 3-453-02453-2, S.&nbsp;1063.
* Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, [[Wolfgang Jeschke]]: ''Lexikon der Science Fiction Literatur.'' Heyne, München 1991, ISBN 3-453-02453-2, S.&nbsp;1063.


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* [https://www.literaturportal-bayern.de/nachlaesse?task=lpbestate.default&id=221 Charlotte Franke] im Literaturportal Bayern, abgerufen am 17. Februar 2018
* [https://www.literaturportal-bayern.de/nachlaesse?task=lpbestate.default&id=221 Charlotte Franke] im Literaturportal Bayern, abgerufen am 17. Februar 2018
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Aktuelle Version vom 5. September 2025, 14:24 Uhr

Dieser Text basiert auf dem Artikel Charlotte Winheller aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC BY-SA 4.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

© Heyne Verlag.
Charlotte Winheller[1].

Charlotte Winheller (* 27. November 1935 in Mohrungen, Ostpreußen; † im Mai 1995 in München, verheiratet als Charlotte Franke-Winheller, als Autorin auch als Charlotte Franke) war eine deutsche Übersetzerin, Science Fiction-Herausgeberin und -Autorin.

Leben

Winheller studierte Englische Literatur am University College London, absolvierte eine Dolmetscherausbildung in München und arbeitete danach als literarische Übersetzerin vor allem von Science Fiction. Sie übertrug unter anderem Werke von Poul Anderson, Margaret Atwood, James Graham Ballard, Malcolm J. Bosse, Doris P. Buck, Martin Caidin, Peter Carey, Arthur C. Clarke, Hugo Correa, Juanita Coulson, Charles V. De Vet, Joan Didion, Joyce Carol Oates, Robert Sheckley und Robert F. Young.

Von 1963 bis 1964 war sie die Herausgeberin der ersten neun Bände von The Best Stories from The Magazine of Fantasy & Science Fiction, einer im Heyne-Verlag erscheinenden Reihe von Auswahlanthologien aus The Magazine of Fantasy & Science Fiction. Außerdem gab sie zwei SF-Anthologien heraus, die sie auch übersetzte. Sie war langjährige Repräsentantin von World SF in Deutschland.

Winheller ist Autorin eines Science-Fiction-Jugendromans (Die Kinder der fliegenden Stadt, 1977) und verfasste vier Science-Fiction-Kurzgeschichten.

Sie war mit dem Science-Fiction-Autor Herbert W. Franke verheiratet. Nach der Scheidung nahm sie ihren Geburtsnamen wieder an. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der Monacensia in München.[2]

Bibliographie

Roman

  • Die Kinder der fliegenden Stadt. Nach einer Idee von Herbert W. Franke. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1977, ISBN 3-421-02502-9. Neuauflage: Xenos, 1988, ISBN 3-8212-0707-8.

Kurzgeschichten

  • Wegen Elsie. In: Herbert W. Franke (Hrsg.): Science Fiction Story Reader 6 Heyne SF&F #3498, 1976, ISBN 3-453-30388-1.
  • Bennie ist ein schöner Name. In: Herbert W. Franke (Hrsg.): Science Fiction Story Reader 10 Heyne SF&F #3602, 1978, ISBN 3-453-30509-4.
  • Eins ums andere. In: Herbert W. Franke (Hrsg.): Science Fiction Story Reader 10 Heyne SF&F #3602, 1978, ISBN 3-453-30509-4.
  • Besser geht's nicht. In: Jörg Weigand (Hrsg.): Quasar 1. Bastei Lübbe Science Fiction Bestseller #22013, 1979, ISBN 3-404-01402-2.

Sachliteratur

  • Exotische Zimmerpflanzen. Heyne, München 1983, ISBN 3-453-41555-8.

Herausgeberin

  • 20 Science Fiction Stories Heyne-Anthologien #2, 1963.
  • 16 Science Fiction Stories. Heyne-Anthologien #5, 1964.

The Magazine of Fantasy and Science Fiction

Vollständig im Wilhelm Heyne-Verlag erschienen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, Wolfgang Jeschke: Lexikon der Science Fiction Literatur. Heyne, München 1980, S. 1063.
  2. [1]], abgerufen am 17. Februar 2018