Andromeda SF Magazin: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Andromeda SF Magazin''' ist ein deutsches [[Science Fiction]]-[[Fanzine]]. | '''Andromeda SF Magazin''' ist ein deutsches [[Science Fiction]]-[[Fanzine]] und eine Vereinszeitschrift des [[Science Fiction Club Deutschland]] e. V. (SFCD), die seit 1955 in unregelmäßigen Abständen erscheint. | ||
== | == Geschichte == | ||
''Andromeda SF Magazin'' | Im September 1955 wurde ''Andromeda SF Magazin'' unter dem damaligen Titel ''Andromeda'' als ein Clubmagazin ins Leben gerufen, das alles aus dem SFCD und auch aus dem Fandom widerspiegeln sollte. Drucktechnisch steigerte sich ''Andromeda'' (im DIN A4-Format) vom "Wachsmatrizendruck" (später mit eingehefteten Fotoseiten und Offset-Titelseite) über den sogenannten "Kleinoffsetdruck" zu "Belichtungs-Druckmethoden" bis hin zur professionellen Druckerei-Produktion, die den gestaltenden Redakteuren immer bessere Möglichkeiten boten. | ||
Neben Gruppenberichten, Con-Erlebnissen und Leserbriefen versuchte ''Andromeda'' anfangs auch eine literarische Berufung zu erfüllen, was hauptsächlich durch das Veröffentlichen von Amateur-Kurzgeschichten und Amateur-Artikeln erreicht werden sollte. Für einen so großen Umfang an Themenbereichen war ein einziges Fanzine jedoch zu wenig. Diesen Umfang konnte ''Andromeda'' nicht bewältigen, ohne dabei seine Seitenzahl ins Unermessliche steigen zu lassen. Deshalb kam es oft zu Selektionen der Beiträge, was regelmäßig das Missfallen der SFCD-Mitglieder hervorrief. Es dauerte fast 15 Jahre, bis ''Andromeda'' ab 1970 nur noch literarisch ausgerichtet wurde, während für die Amateur-Kurzgeschichten Clubpublikationen wie [[Space Journal]] und später [[Story Center]] zuständig waren. Alle weiteren Beiträge übernahmen die [[Andromeda Nachrichten]], wodurch dieses Fanzine eine deutliche Eigenständigkeit entwickelte und schließlich zum eigentlichen Clubfanzine des SFCD wurde. | |||
<br><ref>Information auf der [https://sfcd.eu/publikationen/andromeda-sf-magazin.html Webseite des SFCD]</ref> | |||
Ab Nummer 96 erschien Andromeda als kommerzielle Zeitschrift, die mit einer Auflage von bis zu 20 000 Exemplaren im Handel vertrieben wurde. Wie bei anderen Magazin-Projekten dieser Zeit erwies sich der Markt nicht als tragfähig und nach den Ausgaben 97, 98 und 100 wurde Andromeda wieder vom SFCD als Fanzine herausgegeben und erscheint in unregelmäßigen Abständen bis heute. | |||
== Einzelnachweis == | |||
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Aktuelle Version vom 16. Januar 2024, 22:36 Uhr
Andromeda SF Magazin ist ein deutsches Science Fiction-Fanzine und eine Vereinszeitschrift des Science Fiction Club Deutschland e. V. (SFCD), die seit 1955 in unregelmäßigen Abständen erscheint.
Geschichte
Im September 1955 wurde Andromeda SF Magazin unter dem damaligen Titel Andromeda als ein Clubmagazin ins Leben gerufen, das alles aus dem SFCD und auch aus dem Fandom widerspiegeln sollte. Drucktechnisch steigerte sich Andromeda (im DIN A4-Format) vom "Wachsmatrizendruck" (später mit eingehefteten Fotoseiten und Offset-Titelseite) über den sogenannten "Kleinoffsetdruck" zu "Belichtungs-Druckmethoden" bis hin zur professionellen Druckerei-Produktion, die den gestaltenden Redakteuren immer bessere Möglichkeiten boten.
Neben Gruppenberichten, Con-Erlebnissen und Leserbriefen versuchte Andromeda anfangs auch eine literarische Berufung zu erfüllen, was hauptsächlich durch das Veröffentlichen von Amateur-Kurzgeschichten und Amateur-Artikeln erreicht werden sollte. Für einen so großen Umfang an Themenbereichen war ein einziges Fanzine jedoch zu wenig. Diesen Umfang konnte Andromeda nicht bewältigen, ohne dabei seine Seitenzahl ins Unermessliche steigen zu lassen. Deshalb kam es oft zu Selektionen der Beiträge, was regelmäßig das Missfallen der SFCD-Mitglieder hervorrief. Es dauerte fast 15 Jahre, bis Andromeda ab 1970 nur noch literarisch ausgerichtet wurde, während für die Amateur-Kurzgeschichten Clubpublikationen wie Space Journal und später Story Center zuständig waren. Alle weiteren Beiträge übernahmen die Andromeda Nachrichten, wodurch dieses Fanzine eine deutliche Eigenständigkeit entwickelte und schließlich zum eigentlichen Clubfanzine des SFCD wurde.
[1]
Ab Nummer 96 erschien Andromeda als kommerzielle Zeitschrift, die mit einer Auflage von bis zu 20 000 Exemplaren im Handel vertrieben wurde. Wie bei anderen Magazin-Projekten dieser Zeit erwies sich der Markt nicht als tragfähig und nach den Ausgaben 97, 98 und 100 wurde Andromeda wieder vom SFCD als Fanzine herausgegeben und erscheint in unregelmäßigen Abständen bis heute.
Einzelnachweis
- ↑ Information auf der Webseite des SFCD