Andromeda SF Magazin: Unterschied zwischen den Versionen
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Mit der Nr. 96 wurde ANDROMEDA fast professionell (der Inhalt bestand allerdings nach wie vor hauptsächlich aus Amateurbeiträgen). Die Ausgaben 96, 97, 98 und 100 werden als "Profi-Andros" bezeichnet, weil sie bis zu einer Auflage vom 20 000 Expl. gewerbsmäßig vertrieben wurden. Die Gesetze des Marktes brachten es jedoch mit sich, dass ''Andromeda'' immer mehr populärwissenschaftlich ausgerichtet werden musste und der Inhalt von Autoren bestimmt wurde, die außerhalb des SFCD standen. Die Mitgliedschaft wurde dadurch fast völlig ausgeschlossen. Deshalb wurde ''Andromeda'' mit der Nr. 99 und ab der Nr. 101 wieder als "normales" Fanzine in den Club zurückgeholt und erscheint als ''Andromeda SF Magazin'' in unregelmäßigen Abständen bis zum heutigen Tag. | Mit der Nr. 96 wurde ANDROMEDA fast professionell (der Inhalt bestand allerdings nach wie vor hauptsächlich aus Amateurbeiträgen). Die Ausgaben 96, 97, 98 und 100 werden als "Profi-Andros" bezeichnet, weil sie bis zu einer Auflage vom 20 000 Expl. gewerbsmäßig vertrieben wurden. Die Gesetze des Marktes brachten es jedoch mit sich, dass ''Andromeda'' immer mehr populärwissenschaftlich ausgerichtet werden musste und der Inhalt von Autoren bestimmt wurde, die außerhalb des SFCD standen. Die Mitgliedschaft wurde dadurch fast völlig ausgeschlossen. Deshalb wurde ''Andromeda'' mit der Nr. 99 und ab der Nr. 101 wieder als "normales" Fanzine in den Club zurückgeholt und erscheint als ''Andromeda SF Magazin'' in unregelmäßigen Abständen bis zum heutigen Tag. | ||
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Version vom 16. Dezember 2023, 18:50 Uhr
Andromeda SF Magazin ist ein deutsches Science Fiction-Fanzine.
Bibliografie
Andromeda SF Magazin ist eine Vereinszeitschrift des Science Fiction Club Deutschland e. V. (SFCD), die seit 1955 in unregelmäßigen Abständen erscheint.
Geschichte
Im September 1955 wurde Andromeda SF Magazin unter dem damaligen Titel Andromeda als ein Clubmagazin ins Leben gerufen, das alles aus dem SFCD und auch aus dem Fandom widerspiegeln sollte. Drucktechnisch steigerte sich Andromeda (im DIN A4-Format) vom "Wachsmatritzendruck" (später mit eingehefteten Fotoseiten und Offset-Titelseite) über den sogenannten "Kleinoffsetdruck" zu "Belichtungs-Druckmethoden" bis hin zur professionellen Druckerei-Produktion, die den gestaltenden Redakteuren immer bessere Möglichkeiten boten.
Neben Gruppenberichten, Con-Erlebnissen und Leserbriefen versuchte Andromeda anfangs auch eine literarische Berufung zu erfüllen, was hauptsächlich durch das Veröffentlichen von Amateur-Kurzgeschichten und Amateur-Artikeln erreicht werden sollte. Für einen so großen Umfang an Themenbereichen war ein einziges Fanzine jedoch zu wenig. Diesen Umfang konnte Andromeda nicht bewältigen, ohne dabei seine Seitenzahl ins Unermessliche steigen zu lassen. Deshalb kam es oft zu Selektionen der Beiträge, was regelmäßig das Missfallen der SFCD-Mitglieder hervorrief. Es dauerte fast 15 Jahre, bis Andromeda ab 1970 nur noch literarisch ausgerichtet wurde, während für die Amateur-Kurzgeschichten Clubpublikationen wie Space Journal und später Story Center zuständig waren. Alle weiteren Beiträge übernahmen die Andromeda Nachrichten, wodurch dieses Fanzine eine deutliche Eigenständigkeit entwickelte und schließlich zum eigentlichen Clubfanzine des SFCD wurde.
Mit der Nr. 96 wurde ANDROMEDA fast professionell (der Inhalt bestand allerdings nach wie vor hauptsächlich aus Amateurbeiträgen). Die Ausgaben 96, 97, 98 und 100 werden als "Profi-Andros" bezeichnet, weil sie bis zu einer Auflage vom 20 000 Expl. gewerbsmäßig vertrieben wurden. Die Gesetze des Marktes brachten es jedoch mit sich, dass Andromeda immer mehr populärwissenschaftlich ausgerichtet werden musste und der Inhalt von Autoren bestimmt wurde, die außerhalb des SFCD standen. Die Mitgliedschaft wurde dadurch fast völlig ausgeschlossen. Deshalb wurde Andromeda mit der Nr. 99 und ab der Nr. 101 wieder als "normales" Fanzine in den Club zurückgeholt und erscheint als Andromeda SF Magazin in unregelmäßigen Abständen bis zum heutigen Tag. [1]