Heiner Rank: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Heiner Rank''' (* 11. Dezember 1931 in Nowawes; † 17. November 2014 in Berlin) war ein deutscher Autor von Kriminalliteratur und Science-Fiction.
'''Heiner Rank''' (* 11. Dezember 1931 in Nowawes; † 17. November 2014 in Berlin) war ein deutscher Autor von Kriminalliteratur und Science-Fiction.


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== Literatur ==
== Literatur ==
* [[Hans Joachim Alpers]], [[Werner Fuchs (Verleger)|Werner Fuchs]], [[Ronald M. Hahn]]: ''Reclams Science-fiction-Führer.'' Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-010312-6, S. 339 f.
* [[Hans Joachim Alpers]], [[Werner Fuchs]], [[Ronald M. Hahn]]: ''Reclams Science-fiction-Führer.'' Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-010312-6, S. 339 f.
* Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, [[Wolfgang Jeschke]]: ''Lexikon der Science Fiction Literatur.'' Heyne, München 1991, ISBN 3-453-02453-2, S. 815.
* Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, [[Wolfgang Jeschke]]: ''Lexikon der Science Fiction Literatur.'' Heyne, München 1991, ISBN 3-453-02453-2, S. 815.
* [[Karsten Kruschel]]: ''Heiner Rank.'' In: [[Erik Simon]], [[Olaf R. Spittel]] (Hrsg.): ''Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon.'' Das Neue Berlin, Berlin 1988, ISBN 3-360-00185-0, S. 218–220.
* [[Karsten Kruschel]]: ''Heiner Rank.'' In: [[Erik Simon]], [[Olaf R. Spittel]] (Hrsg.): ''Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon.'' Das Neue Berlin, Berlin 1988, ISBN 3-360-00185-0, S. 218–220.
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Aktuelle Version vom 26. Mai 2025, 10:39 Uhr

Dieser Text basiert auf dem Artikel Heiner Rank aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC BY-SA 4.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Heiner Rank (* 11. Dezember 1931 in Nowawes; † 17. November 2014 in Berlin) war ein deutscher Autor von Kriminalliteratur und Science-Fiction.

Leben

Der gelernte Industriekaufmann arbeitete als Traktorist, war Regie- und Dramaturgie-Assistent am Landestheater Parchim und Gastregisseur amVolkstheater Halberstad. Ab 1955 war er freiberuflicher Schriftsteller und lebte in Kleinmachnow. 1963/64 saß er im Gefängnis ein (Straflager Oelsnitz), weil er über die Möglichkeit gesprochen hatte, die DDR zu verlassen.[1]

Er veröffentlichte – teilweise unter Pseudonym – zahlreiche Kriminalromane, verfasste Drehbücher für das Fernsehen und schrieb einen vielbeachteten Science-Fiction-Roman, Die Ohnmacht der Allmächtigen. Bis 1988 leitete er den Arbeitskreis Utopische Literatur beim Schriftstellerverband der DDR (als Nachfolger von Günther Krupkat und Vorgänger von Klaus Frühauf). Einige der Bücher Ranks wurden ins Russische, Litauische, Polnische, Ungarische und Tschechische übersetzt.

Pseudonym: A. G. Petermann

Science-Fiction

  • Die Ohnmacht der Allmächtigen, Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1973
  • Begegnung mit einer Fledermaus, 1978, Hörspiel für "Stimme der DDR"
  • Schöne Bella, Erzählung, in Lichtjahr 2, Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1981
  • Psychoosmose, Erzählung, in Aus dem Tagebuch einer Ameise", Michael Szameit (Hrsg.), Verlag Neues Leben, Berlin 1985 [2]

Kriminalromane (Auswahl)

  • Mord auf dem Flugplatz, 1958 (mit Hans-Albert Pederzani und Gerhard Neumann unter dem Gemeinschaftspseudonym A. G. Petermann)
  • Spuk in der Villa Sonnenschein, 1958 (mit Hans-Albert Pederzani und Gerhard Neumann unter dem Gemeinschaftspseudonym A. G. Petermann)
  • Schüsse im Hafen, 1964
  • Nebelnacht, 1967
  • Das grüne Gespenst, 1968
  • Die letzte Zeugin, 1976 (BRD-Ausgabe 1978)
  • Der bengalische Tiger, 1987
  • Goldener Sonntag, 1993

Arbeiten für Film und Funk (Auswahl)

  • Die Premiere fällt aus, 1955, Hörspiel (zs. mit H.A. Pederzani und Gerhard Neumann unter dem Gemeinschaftspseudonym „A.G. Petermann“)
  • Die Hunde bellen nicht mehr, 1957, Hörspiel, 67 min. (zs. mit H.A. Pederzani und Gerhard Neumann unter dem Gemeinschaftspseudonym „A.G. Petermann“)
  • Spuk in Villa Sonnenschein, 1959, Drehbuch (Regie: Gerhard Klingenberg)
  • Wasser bis zum Hals, 1959, Hörspiel, 43 min. (zs. mit H.A. Pederzani und Gerhard Neumann unter dem Gemeinschaftspseudonym „A.G. Petermann“)
  • Mord am Montag, 1968, Drehbuch, DEFA, Regie: Hans Kratzert
  • Nebelnacht, 1969, Drehbuch, DEFA, Regie: Helmut Nitzschke
  • Polizeiruf 110: Freitag gegen Mitternacht, 1973, Drehbuch, (Regie: Werner Röwekamp)
  • Gestatten, ich bin Ihr Mörder, 1979, Hörspiel
  • Die Dorflinde, 1980, Drehbuch (mit Rosel Klein)
  • Die Vogelmühle, 1987, Drehbuch (mit Rosel Klein), DEFA

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. https://www.fksfl.de/FKSFL/Autoren/Rank/Rank.pdf
  2. auch in Olaf R. Spittel (Hrsg,) Die Zeitinsel, Verlag Neues Leben, Berlin 1991