Science Fiction Times: Unterschied zwischen den Versionen
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In einem Rückblick auf die Entwicklung der ''Science Fiction Times'' in Ausgabe 100<ref>''100 Ausgaben''. In ''Science Fiction Times'' Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.</ref> heißt es zu den Anfängen: | In einem Rückblick auf die Entwicklung der ''Science Fiction Times'' in Ausgabe 100<ref>''100 Ausgaben''. In ''Science Fiction Times'' Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.</ref> heißt es zu den Anfängen: | ||
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Es begann im Grunde irgendwo und irgendwann in Amerika, wo James Taurasi seine amerikanische SF-TIMES herausgab, ein schmales, häufig erscheinendes Nachrichtenfanzine, das erst vor kurzer Zeit<ref>Die Einstellung erfolgte im April 1969.</ref> mit der Nummer 465 das Erscheinen einstellte. SFCD-Mitglied Rainer Eisfeld aus Augsburg ..., der zu den ersten gehörte, die sich um internationale Kontakte bemühten, entdeckte dieses Fanzine, holte sich von Taurasi die Erlaubnis, Titel und Material in Deutschland zu verwenden und gab 1958<ref>Tatsächlich erschien die Ausgabe 1/2 im Jahr 1959, allerdings ist auf der Titelseite falsch 1958 angegeben.</ref> erstmals die deutsche SF-TIMES heraus, ein vier A5-Seiten<ref>Tatsächlich waren es jeweils nur zwei Seiten.</ref> umfassendes Nachrichtenblatt im Buchdruck, das anfangs innerhalb der SFCD-Zeitung ''[[Blick in die Zukunft]]'' erschien. ... Insgesamt gab Eisfeld 10 Ausgaben heraus, ... mit dem Schwerpunkt eben auf dem übersetzten Nachrichtenmaterial aus dem Amerikanischen. Die letzten Eisfeld-Ausgaben erschienen dann übrigens nicht mehr in ''Blick in die Zukunft'', sondern in weit weniger attraktiver Aufmachung (Wachsmatrizendruck) innerhalb seines eigenen Fanzines ''[[SF-Hobby]]''. Dann wurde SFT das erste Mal eingestellt. | Es begann im Grunde irgendwo und irgendwann in Amerika, wo James Taurasi seine amerikanische SF-TIMES herausgab, ein schmales, häufig erscheinendes Nachrichtenfanzine, das erst vor kurzer Zeit<ref>Die Einstellung erfolgte im April 1969.</ref> mit der Nummer 465 das Erscheinen einstellte. SFCD-Mitglied Rainer Eisfeld aus Augsburg ..., der zu den ersten gehörte, die sich um internationale Kontakte bemühten, entdeckte dieses Fanzine, holte sich von Taurasi die Erlaubnis, Titel und Material in Deutschland zu verwenden und gab 1958<ref>Tatsächlich erschien die Ausgabe 1/2 im Jahr 1959, allerdings ist auf der Titelseite falsch 1958 angegeben.</ref> erstmals die deutsche SF-TIMES heraus, ein vier A5-Seiten<ref>Tatsächlich waren es jeweils nur zwei Seiten.</ref> umfassendes Nachrichtenblatt im Buchdruck, das anfangs innerhalb der SFCD-Zeitung ''[[Blick in die Zukunft]]'' erschien. ... Insgesamt gab Eisfeld 10 Ausgaben heraus, ... mit dem Schwerpunkt eben auf dem übersetzten Nachrichtenmaterial aus dem Amerikanischen. Die letzten Eisfeld-Ausgaben erschienen dann übrigens nicht mehr in ''Blick in die Zukunft'', sondern in weit weniger attraktiver Aufmachung (Wachsmatrizendruck) innerhalb seines eigenen Fanzines ''[[SF-Hobby]]''. Dann wurde SFT das erste Mal eingestellt. | ||
Version vom 13. Januar 2025, 12:35 Uhr
Die Science Fiction Times war ein
deutsches sekundärliterarisches Periodikum zur Science Fiction-Literatur und zu anderen Themen der Fantastik.
Geschichte
Die Science Fiction Times erschien von 1959 bis 1993 mit 276 Nummern, darunter Doppel- bzw. Dreifachnummern. In den 34 Jahren ihrer Publikationsgeschichte erfuhr das Erscheinungsbild der SFT mehrere Wandlungen, ursprünglich ein Nachrichten-Fanzine, in den letzten zwölf Jahren ab 1982 professionelle Fachzeitschrift.
Gegründet wurde die Science Fiction Times 1959 von dem damals 18jährigen Science Fiction-Fan Rainer Eisfeld als deutsche Lizenzausgabe der amerikanischen Science Fiction Times. Das US-Blatt war ein renommiertes Nachrichten-Fanzine, das von September 1941 bis April 1969 erschien. Bis April 1957 lautete der Titel Fantasy Times bzw. Fantasy Reporter (Juni 1942), dann erfolgte die Umbenennung in Science Fiction Times. Von 1979 bis 1981 gab es noch einmal ein Revival der Zeitschrift. Das Blatt kann als das Locus seiner Zeit gelten. Es wird kolportiert, dass Locus gegründet wurde, um das durch die Einstellung der Science Fiction Times entstandene publizistische Vakuum zu füllen. Herausgeber war 1959 James V. Taurasi, der Eisfeld die Genehmigung für einen deutschen Ableger erteilte.[1]
In einem Rückblick auf die Entwicklung der Science Fiction Times in Ausgabe 100[2] heißt es zu den Anfängen:
1959
Es begann im Grunde irgendwo und irgendwann in Amerika, wo James Taurasi seine amerikanische SF-TIMES herausgab, ein schmales, häufig erscheinendes Nachrichtenfanzine, das erst vor kurzer Zeit[3] mit der Nummer 465 das Erscheinen einstellte. SFCD-Mitglied Rainer Eisfeld aus Augsburg ..., der zu den ersten gehörte, die sich um internationale Kontakte bemühten, entdeckte dieses Fanzine, holte sich von Taurasi die Erlaubnis, Titel und Material in Deutschland zu verwenden und gab 1958[4] erstmals die deutsche SF-TIMES heraus, ein vier A5-Seiten[5] umfassendes Nachrichtenblatt im Buchdruck, das anfangs innerhalb der SFCD-Zeitung Blick in die Zukunft erschien. ... Insgesamt gab Eisfeld 10 Ausgaben heraus, ... mit dem Schwerpunkt eben auf dem übersetzten Nachrichtenmaterial aus dem Amerikanischen. Die letzten Eisfeld-Ausgaben erschienen dann übrigens nicht mehr in Blick in die Zukunft, sondern in weit weniger attraktiver Aufmachung (Wachsmatrizendruck) innerhalb seines eigenen Fanzines SF-Hobby. Dann wurde SFT das erste Mal eingestellt.
- 1961-1963
- 1964
- 1964-1967
- 1968-1970
- 1970-1980
1970 wurde die Arbeitsgemeinschaft Spekulative Thematik (AST) gegründet, die (ab Ausgabe 114/115) bis zu ihrer Auflösung 1980 die Herausgeberschaft übernahm.
- 1981
1981 erschien nur ein Heft, die Ausgabe 150, als Herausgeber trat nun die SFT-Redaktion auf.
- 1982-1983
Ende 1981 bildete sich ein neuer Herausgeberkreis, der vor allem für das Startkapital einer neu aufgestellten Science Fiction Times sorgte.
Ab der Januar-Ausgabe 1982 begann die Zusammenarbeit mit dem Eulenhof Verlag.
- 1983-1992
Ab der August-Ausgabe 1983 bis zur Januar-Ausgabe 1992 übernahm nun der Corian Verlag in Meitingen Herstellung und Vertrieb.
- 1992-1993
Bibliografie
Die Herausgeber wechselten mehrfach im Laufe der Zeit:
| Herausgeber | Ausgaben | Lfd. Nr. | Hefte | Seiten | Zeitraum | Verlag | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rainer Eisfeld | 1/2-5/6 | 001-006 | 3 | 6 | 1959 | SFCE | Als Teil von Blick in die Zukunft (Format DIN A5). |
| Rainer Eisfeld | 7/8-9/10 | 007-010 | 2 | 4 | 1959 | Selbstverlag | Als Teil von SF-Hobby Nr. 2 und 3. |
| Burkhard Blüm | 11-38 | 011-038 | 28? | 0 | 1961-1963 | Selbstverlag | |
| Helmut Struck | 39-49 | 039-049 | 11 | 0 | 1964 | Selbstverlag | |
| Horst-Peter Schwagenscheidt | 50-78 | 050-078 | 29? | 0 | 1964-1967 | Selbstverlag | |
| Hans Joachim Alpers | 79-112/113 | 079-113 | 0 | 0 | 1968-1970 | Selbstverlag | |
| Arbeitsgemeinschaft für Spekulative Thematik | 114/115-149 | 114-149 | 30 | 0 | 1970-1980 | Selbstverlag | |
| SFT-Redaktion (als Herausgeber) | 150 | 150 | 1 | 96 | 1981 | Selbstverlag | |
| SFT-Herausgeberkreis | 01/82-07/83 | 151-162 | 19 | 0 | 1982-1983 | Eulenhof Verlag | |
| SFT-Herausgeberkreis | 08/83-12/85 | 163-198 | 28 | 0 | 1983-1985 | Corian Verlag | Doppelnummer 9-10/1985. |
| Harald Pusch | 01/86-01/92 | 199-271 | 73 | 0 | 1986-1992 | Corian Verlag | |
| Harald Pusch | III/92-III/93 | 272-276 | 5 | 0 | 1992-1993 | Triathlon Verlag |
Weblinks
- Website der Science Fiction Times (Online-Ausgabe).
- ISFDBScience Fiction Times in der
Internet Speculative Fiction Database (englisch) - Science Fiction Times in der
ZDB Zeitschriftendatenbank (konfuse und z. T. falsche Angaben).
Einzelnachweise
- ↑ Artikel Fantasy Times auf fancyclopedia.org (englisch).
- ↑ 100 Ausgaben. In Science Fiction Times Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.
- ↑ Die Einstellung erfolgte im April 1969.
- ↑ Tatsächlich erschien die Ausgabe 1/2 im Jahr 1959, allerdings ist auf der Titelseite falsch 1958 angegeben.
- ↑ Tatsächlich waren es jeweils nur zwei Seiten.