Hagen Zboron: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
''Hagen Zboron'' studierte {{WP|Physik Physik}} in {{WP|Eberhard_Karls_Universität_Tübingen Tübingen}} und engagierte sich in der {{WP|Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre Studentenbewegung}}.
''Hagen Zboron'' studierte {{WP|Physik Physik}} in {{WP|Eberhard_Karls_Universität_Tübingen Tübingen}} und engagierte sich in der {{WP|Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre Studentenbewegung}} der 1960iger Jahre.


In den 1960iger Jahren machte er im deutschen Science Fiction-Fandom vor allem mit seinem [[Fanzine]] [[Nibelungen]] auf sich aufmerksam. Er war Teilnehmer des 5. [[NiederrheinCon 1964|NiederrheinCons]] im März 1964 in Duisburg, dessen Ehrengast [[Franz Rottensteiner]] war. Von Ausgabe 68 an war er Mitarbeiter der [[Science Fiction Times]]<ref>''100 Ausgaben''. In ''Science Fiction Times'' Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.</ref>. Für die Heftroman-Reihe ''Terra Nova'' verfasste er unter dem Pseudonym Leo Günther drei Romane gemeinsam mit Bernd Kling. Ab Mitte der 1970iger Jahre war er in der deutschen Science Fiction-Szene nicht mehr präsent.
In den 1960iger Jahren machte er im deutschen Science Fiction-Fandom vor allem mit seinem [[Fanzine]] [[Nibelungen]] auf sich aufmerksam. Er war Teilnehmer des 5. [[NiederrheinCon 1964|NiederrheinCons]] im März 1964 in Duisburg, dessen Ehrengast [[Franz Rottensteiner]] war. Von Ausgabe 68 an war er Mitarbeiter der [[Science Fiction Times]]<ref>''100 Ausgaben''. In ''Science Fiction Times'' Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.</ref>. Für die Heftroman-Reihe ''Terra Nova'' verfasste er unter dem Pseudonym Leo Günther drei Romane gemeinsam mit Bernd Kling. Ab Mitte der 1970iger Jahre war er in der deutschen Science Fiction-Szene nicht mehr präsent.

Version vom 19. Januar 2025, 22:49 Uhr

Hagen Zboron (* 1942; † 31. Dezember 2018[1]) wurde als Kind deutscher Eltern in Polen geboren. Während der 1960er Jahre war er im deutschen Science Fiction-Fandom aktiv.

Leben und Wirken

Hagen Zboron studierte Physik in Tübingen und engagierte sich in der Studentenbewegung der 1960iger Jahre.

In den 1960iger Jahren machte er im deutschen Science Fiction-Fandom vor allem mit seinem Fanzine Nibelungen auf sich aufmerksam. Er war Teilnehmer des 5. NiederrheinCons im März 1964 in Duisburg, dessen Ehrengast Franz Rottensteiner war. Von Ausgabe 68 an war er Mitarbeiter der Science Fiction Times[2]. Für die Heftroman-Reihe Terra Nova verfasste er unter dem Pseudonym Leo Günther drei Romane gemeinsam mit Bernd Kling. Ab Mitte der 1970iger Jahre war er in der deutschen Science Fiction-Szene nicht mehr präsent.

Von 2000 an bis 2018 war Zboron wieder regelmäßiger Teilnehmer bei Oldiecons (bei 14 von 18 Veranstaltungen in diesem Zeitraum). Zum Oldiecon 2019 in Unterwössen hatte er sich noch angemeldet, verstarb aber zum Jahresende 2018.

Bibliografie

Science Fiction-Heftromane

als Leo Günther, mit Bernd Kling:

  • Medusa im All. Terra Nova 103 (1969).
  • Galaxis im Aufruhr. Terra Nova 112 (1970).
  • Der Computer Utopia. Terra Nova 174 (1971).
Science Fiction-Fanzines
  • Tabellierte Fandoms-Historie. In: Nibelungen Nr. 2, S. 93-107.
  • Ein Traum aller Träume. Die Geschichte des deutsch-sprachigen Science-Fiction-Fandoms. In: Nibelungen Nr. 6, S. 435-516 (82 Seiten), Register S. 517ff.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Webseite Oldiecon 2019
  2. 100 Ausgaben. In Science Fiction Times Nr. 100, Bremerhaven September 1969, S. 2-5.