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Eduard Lukschandl entwickelte schon früh ein Interesse für die [[Phantastik]] und [[Science Fiction]]. Bereits während seiner Studentenzeit in Wien gehörte er der [[Science Fiction Gruppe Wien|dortigen Gruppe]] des [[Science Fiction Club Deutschland|SFCD]] an.
== Leben und Aktivitäten ==
Eduard Lukschandl wurde 1941 in Wien geboren. Er entwickelte schon früh ein Interesse für die [[Phantastik]] und [[Science Fiction]]. Bereits während seiner Studentenzeit in Wien gehörte er der [[Science Fiction Gruppe Wien|dortigen Gruppe]] des [[Science Fiction Club Deutschland|SFCD]] an.


1966 gehörte er auf dem SFCD-Jahrestreffen in Wien mit [[Hubert Straßl]] und [[Axel Melhardt]] zu den Gründern der Fantasy-Vereinigung [[FOLLOW (Fantasy-Club)|FOLLOW]].
Im August 1966 gehörte er auf dem SFCD-Jahrestreffen in Wien mit [[Hubert Straßl]] und [[Axel Melhardt]] zu den Gründern der Fantasy-Vereinigung [[FOLLOW (Fantasy-Club)|FOLLOW]]. Fortan fokussierte er sich vor allem auf FOLLOW und die dazugehörige Fantasywelt [[Magira (Fantasywelt)|Magira]]. Mit Hubert Straßl entwickelte er das Brettspiel [[Armageddon (Spiel)|Armageddon]], was seither zur Simulation der politischen Entwicklungen Magiras und Follows genutzt wird.


 
In den 1970er-Jahren gab Lukschandl die  [[Armageddon Nachrichten]] heraus.
[[Armageddon Nachrichten]]


Lukschandl studierte Mathematik, Physik, symbolische Logik und Spieltheorie an der Universität Wien, bevor er 1970 nach Schweden auswanderte. An der {{WP|1=Universität_Göteborg Universität Göteborg}} absolvierte er anschließend ein Informatikstudium, bevor er eine Anstellung als Systemanalytiker bei ''Ericsson Hewlett Packard Telecom'', ebenfalls in Göteborg, begann. Zudem forschte er an der {{WP|1=Technische_Hochschule_Chalmers Technischen Hochschule Chalmers}} im Bereich Genetisches Programmieren.
Lukschandl studierte Mathematik, Physik, symbolische Logik und Spieltheorie an der Universität Wien, bevor er 1970 nach Schweden auswanderte. An der {{WP|1=Universität_Göteborg Universität Göteborg}} absolvierte er anschließend ein Informatikstudium, bevor er eine Anstellung als Systemanalytiker bei ''Ericsson Hewlett Packard Telecom'', ebenfalls in Göteborg, begann. Zudem forschte er an der {{WP|1=Technische_Hochschule_Chalmers Technischen Hochschule Chalmers}} im Bereich Genetisches Programmieren.


2004 kehrte Lukschandl in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er seither wieder lebt.
2004 kehrte Lukschandl in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er seither wieder lebt.
Seit 2005 ist er immer wieder auf diversen [[Oldiecon]]s anzutreffen.
2013 erhielt er [[Deutscher Fantasy Preis|Deutschen Fantasy Preis]] für „seine Pionierleistung bei der Popularisierung des strategischen Fantasyspiels in Deutschland“.


* https://www.eduard-lukschandl.at/ueber-mich/
* https://www.eduard-lukschandl.at/ueber-mich/
https://www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gedrucktes-mainmenu-147/7972-mentor-der-fantasy-die-unendliche-geschichte

Version vom 25. November 2025, 14:50 Uhr

Eduard „Edi“ Lukschandl (* 1941 in Wien) ist ein österrischer Informatiker, Autor und Genreinteressierter im Bereich Science Fiction und Fantasy.


Leben und Aktivitäten

Eduard Lukschandl wurde 1941 in Wien geboren. Er entwickelte schon früh ein Interesse für die Phantastik und Science Fiction. Bereits während seiner Studentenzeit in Wien gehörte er der dortigen Gruppe des SFCD an.

Im August 1966 gehörte er auf dem SFCD-Jahrestreffen in Wien mit Hubert Straßl und Axel Melhardt zu den Gründern der Fantasy-Vereinigung FOLLOW. Fortan fokussierte er sich vor allem auf FOLLOW und die dazugehörige Fantasywelt Magira. Mit Hubert Straßl entwickelte er das Brettspiel Armageddon, was seither zur Simulation der politischen Entwicklungen Magiras und Follows genutzt wird.

In den 1970er-Jahren gab Lukschandl die Armageddon Nachrichten heraus.

Lukschandl studierte Mathematik, Physik, symbolische Logik und Spieltheorie an der Universität Wien, bevor er 1970 nach Schweden auswanderte. An der Universität Göteborg absolvierte er anschließend ein Informatikstudium, bevor er eine Anstellung als Systemanalytiker bei Ericsson Hewlett Packard Telecom, ebenfalls in Göteborg, begann. Zudem forschte er an der Technischen Hochschule Chalmers im Bereich Genetisches Programmieren.

2004 kehrte Lukschandl in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er seither wieder lebt.

Seit 2005 ist er immer wieder auf diversen Oldiecons anzutreffen.

2013 erhielt er Deutschen Fantasy Preis für „seine Pionierleistung bei der Popularisierung des strategischen Fantasyspiels in Deutschland“.

https://www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gedrucktes-mainmenu-147/7972-mentor-der-fantasy-die-unendliche-geschichte