Ernst H. Richter: Unterschied zwischen den Versionen

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== Weblinks ==
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* Literatur von und über Ernst H. Richter im [https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=1019575999 Katalog] der Deutschen Nationalbibliothek.
* Ernst H. Richter in der Internet Speculative Fiction Database (englisch)
 
 
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Version vom 27. Dezember 2023, 16:37 Uhr

Ernst Hermann Richter (* 27. Juni 1900; † 25. April 1959[1]) war ein deutscher Science Fiction-Autor. Er schrieb meist unter den Pseudonymen William Brown und Ernest Terridge. Er war aktiv im deutschen Science Fiction-Fandom.

Leben

Richter war von Beruf Justizinspektor. In seiner Freizeit interessierte er sich für Raketentechnik.

Science Fiction-Fandom

Richter war mit der Mitgliedsnummer 26 eines der ersten Mitglieder des Science Fiction Club Deutschland und in dessen Anfangsjahren Leiter der Literarischen Abteilung, die unter anderem für die Verleihung des Clubsiegel des Science Fiction Club Deutschland zuständig war. Sieben Werke Richters wurden mit dem Clubsiegel prämiert.

Er ... schuf auf der Deutschen Erfinderausstellung 1956 in Recklinghausen in tagelanger Arbeit den Stand des SFCD. 1957 wurde er in Abwesenheit in Bad Homburg zum Vizepräsidenten des SFCD gewählt.


Science Fiction

Richter befasste sich seit 1919 mit Science Fiction und veröffentlichte 1953 seine beiden ersten Romane Die Unverwundbaren und Die Vulkane brechen auf, denen von 1955 bis 1957 eine Reihe von Werken unter den Pseudonymen William Brown und Ernest Terridge folgte, die verschiedentlich mit dem Clubsiegel des SFCD ausgezeichnet wurden. Stern des Grauens; die Trilogie Ruf aus dem All - Weltuntergang - Eropall, ein neuer Planet, Herculiden über der Erde, Die neue Erde, Untergang der Galaxis, Tödliche Schwarzwolken, ... und sie kamen vom Sirius sowie Die Eroberung der Erde. Sie werden von Reclams Science-fiction-Führer als „eher bieder“ charakterisiert.

Nach Richters Tod verwendete der Bewin-Verlag das Pseudonym William Brown unautorisiert als Verlagspseudonym weiter, das dann von Winfried Scholz (aka W. W. Shols), Hans Peschke (aka Harvey Patton) bei mehreren Titeln verwendet wurde. Nach einem Einspruch von Richters Erben erschienen weitere Titel im Bewin-Verlag unter W. Brown. Unklarheit besteht hinsichtlich der Autorschaft des Romans Die neue Erde, der 1958, also noch zu Lebzeiten Richters erschien. Da Richter zu diesem Zeitpunkt bereits schwer erkrankt war, wird davon ausgegangen, dass hier schon Winfried Scholz der Autor ist.[2]

Werke

als William Brown
  • Die Vulkane brechen auf (1953)
  • Die Unverwundbaren (1953)
  • Stern des Grauens (1955)
  • Ruf aus dem All (Dr. Solden #1, 1956)
  • Weltuntergang (Dr. Solden #2, 1956)
  • Eropall, ein neuer Planet (Dr. Solden #3, 1956)
  • Herculiden über der Erde (1957)
  • Untergang der Galaxis (1958)
als Ernest Terridge
  • Tödliche Schwarzwolken (1956)
  • … und sie kamen vom Sirius (1956)
  • Die Eroberung der Erde (1957)

Literatur

Weblinks

  • Literatur von und über Ernst H. Richter im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  • Ernst H. Richter in der Internet Speculative Fiction Database (englisch)


https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=1019575999* Vorlage:DNB-Portal

Einzelnachweise

  1. In der Literatur – beispielsweise im Heyne Lexikon der SF Literatur – wird als Todesjahr fälschlich 1958 angegeben. Das korrekte Todesdatum erscheint im Nachruf auf Ernst H. Richter in Wolf Detlef Rohrs Blick in die Zukunft # 27/28 (Mai/Juni 1959) und in der Todesanzeige in Heinz Bingenheimers Transgalaxis # 8 (Mai 1959).
  2. Die neue Erde, Eintrag bei SF-Leihbuch.de (abgerufen am 27. Juni 2018).