Science Fiction-Lexikon

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»Lexikon (Mehrzahl: Lexika oder Lexiken[1]; ältere Schreibweise: Lexicon) ist allgemein die Bezeichnung für ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch (gedrucktes Buch, das eine alphabetische Wortliste und die zugehörigen Bedeutungen enthält) im weiteren Sinn. Daneben wurde es vereinzelt als Synonym für ein Sprachwörterbuch verwendet. Im modernen Sprachgebrauch bezeichnet es zumeist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen (Konversationslexikon, Realwörterbuch, Reallexikon, Sachlexikon, Sachwörterbuch), wobei je nach Umfang noch zwischen Lexikon im engeren Sinn und Enzyklopädie oder Biografien-Sammelwerk (z. B. Who’s Who) unterschieden wird.

Umgangssprachlich und in der Werbung ist der Sprachgebrauch unscharf. Mitunter wird lexikografisch eine begriffliche Unterscheidung von Wörterbuch (sprachliche Information) und Lexikon (Sachinformation) gemacht. Dabei kommt es zwischen den Typen der Nachschlagewerke zu Überlappungen,[2] z. B. bei der Etymologie der Stichwörter.

Lexika lagen historisch naturgemäß meist in Buchform vor. Mittlerweile verstehen sich auch zahlreiche Websites als ebensolche. Insbesondere hat sich die Wikimedia Foundation dem freien Wissen und damit auch der Erstellung von Online-Lexika verschrieben, wobei Wikipedia als Enzyklopädie und Wiktionary als Wörterbuch zu verstehen sind.«[3] Das GermanSFWiki ist ein Online-Lexikon zu Science Fiction, Fantasy und Fantastik.

Der folgende Artikel gibt einen Überblick über in deutscher Sprache erschienene Lexika und Bibliografien zur Science Fiction. Neben reinen Literatur-Lexika wurden auch Werke veröffentlicht, die andere Medien wie den Film berücksichtigen.

Einen Überblick über entsprechende Werke zu anderen Genres der Fantastik gibt die Liste von Lexika zu Fantasy und Fantastik. Einen Überblick über bibliografische Kataloge ohne lexikalischen Anspruch gibt die Liste bibliografischer Kataloge.

Lexika

BRD-Science Fiction

Katalog der deutschsprachigen utopisch-phantastischen Literatur (1959/60)

  • © Transgalaxis
    Katalog der deutschsprachigen utopisch-phantastischen Literatur aus fünf Jahrhunderten 1460-1960, 1959/60.
  • © Transgalaxis
    Katalog der deutschsprachigen utopisch-phantastischen Literatur aus fünf Jahrhunderten 1460-1960, 1959/60.
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Romantik & Gewalt. Ein Lexikon der Unterhaltungsindustrie (1973)

  • © Manz Medien
    Romantik & Gewalt. Ein Lexikon der Unterhaltungsindustrie, 1973.
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Ein halbes Jahrhundert - so alt ist dieses Lexikon der Unterhaltungsindustrie, das sich entlang des knackigen Titels Romantik & Gewalt bewegt. Hier wurde der Versuch einer objektiven Betrachtung unternommen, der in eine „stichhaltige und praktikable Medienkritik“ münden sollte. Bemerkenswert ist der intermediale und genreübergreifende Ansatz. Dieser Ansatz macht einerseits vielfältige Überschneidungen sichtbar, sorgt andererseits jedoch auch für mangelnde Trennschärfe. Der Problematik eines ersten Versuchs waren sich die Autoren bewusst und bauten auf Kritik und Mitarbeit der Leser für kommende Neuauflagen. Eine solche ist denn auch 1977 erschienen. Unter dem Titel Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur brachte der Rowohlt Verlag eine zweibändige Ausgabe heraus, die auf der hier vorliegenden basiert.

Inhalt

Das Lexikon besteht aus zwei Bänden, wobei den zweiten Band Georg Seeßlen allein verantwortet. Band 1 behandelt folgende Genres: Der Western (Seeßlen), Science Fiction (Kling), Horror und Fantasy (Kling), Das Kriminalgenre (Seeßlen). Band 2 bringt diese Inhalte: Abenteuer und Geschichte, Komödie, Groteske und „funnies“, Romanze. Ein dritter Band mit den Themen: Heimat, Familie, Natur, Sex u. Erotik, Sport, Spiel und Quiz, Musik sowie einem abschließenden Essay „Populäre Mythologie“ war geplant, erschien jedoch nicht mehr. Das ist namentlich wegen des Registers und sämtlicher Literaturangaben bedauerlich, die dieser Band enthalten sollte. Dass die Literaturangaben unvollständig sind, wird im Vorwort des zweiten Bandes (nach Erhalt von Rückmeldungen) auch eingeräumt und fand ich zum Beispiel im Artikel über H. P. Lovecraft bestätigt.

Struktur

Das Werk beginnt mit einer „Einführung in die Medien“: Unterhaltungspresse, Kioskliteratur und Comics, Kino, Rundfunk und Fernsehen, jeweils untersucht hinsichtlich 1) Organisation, 2) Produktion und 3) Rezeption. Schon bei den Überschriften fallen die Begriffe „Unterhaltungspresse“ und „Kioskliteratur“ auf, mithin zwei Bereiche, denen sich ja auch dieses Forum zu nicht geringen Teilen widmet. In der Einführung interessieren weniger künstlerische und ästhetische Fragestellungen, sondern schlicht und einfach die Marktbedingungen. Dabei leiden die Ausführungen weder unter soziologischer Komplexität noch unter betriebswirtschaftlicher Langweile. Die Intention ist es einfach aufzuzeigen, wie dieses oder jenes Buch in unsere Hände oder die neueste Komödie in die Kinosäle gelangt und welche Branchen und Techniken daran beteiligt sind.

Beispiel Horror und Fantasy

Eingeleitet wird jedes Kapitel durch einen Essay, der die historische Entwicklung des jeweiligen Genres abbildet. Sodann folgt der lexikalische Teil von A bis Z. Das Vorgehen, das Lexikon bunt gemischt nach Personen, Publikationsformen und Phänomenen zu gliedern, folgt dem Faust-Motto „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“. Für das überschaubare Kapitel „Horror und Fantasy“ von Bernt Kling sieht das so aus: Einleitender Essay, Roger Corman, Dracula, Famous Monsters of Filmland, Fantasy-Literatur, Frankenstein, Frankenstein-Filme, Horror-Comics, Horrorliteratur in Deutschland, Boris Karloff, Peter Lorre, Howard P. Lovecraft; Bela Lugosi, Monster, Edgar Allan Poe, Sword & Sorcery, Vampirfilme, Literatur. Natürlich eine höchst subjektive und grob gestrickte Auswahl. Bemerkenswert immerhin: die beginnende Lovecraft-Rezeption und die Etablierung des Begriffs „Sword & Sorcery“ im deutschsprachigen Raum. Unter dem Stichwort „Horrorliteratur in Deutschland“ fallen kaum hörbar die Namen Ewers, Meyrink, Hoffmann; gemäß der Ausrichtung liegt auch hier die Konzentration auf den Romanheften und Taschenbüchern der 1970er Jahre.

Kritik

Wer dieses Forum[4] aufmerksam verfolgt, wird in Romantik & Gewalt immer wieder auf Vertrautes stoßen. So enthält das Western-Kapitel einen langen Eintrag zum Vielschreiber Frank Gruber ... Dieses Kapitel beinhaltet weiter den Eintrag „Dime Novels“, quasi das Vorgängerformat der Pulps, das freilich auch für die Abenteuerliteratur eine wichtige Rolle spielt. Aufgrund des erwähnten fehlenden Bandes und Registers lassen sich solche Einträge nur durch das Inhaltsverzeichnis identifizieren. Der Frank Gruber-Eintrag hätte sich ebenso im Krimi-Kapitel unterbringen lassen; der Regisseur Fritz Lang wiederum ist eben dort zu finden, weil hier in erster Linie seine Thriller zählen. Die Comicfigur Batman taucht in „Abenteuer und Geschichte“ auf, da Seeßlen hier den klassischen Heldencharakter hervorhebt. Diese nicht sortenreine Aufteilung ist diskutabel – wegen der vielen Wechselwirkungen in den diversen Genres und Medien aber auch unvermeidbar.

Fazit

Ein ambitioniertes Projekt, das sich in der vorliegenden Form zwar als lesenswert, aber nur bedingt brauchbar erweist. Immerhin bleibt ein interessantes zeitgenössisches Dokument mit Ecken und Kanten, das der jeweiligen Liebhaberei noch die eine oder andere (historische) Erkenntnis bringen kann. Dies dürfte auch für die erwähnte Neuauflage von 1977 gelten ... Dass insbesondere Georg Seeßlen (der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 25 Jahre jung war) seitdem viel zum Thema Populärkultur beigetragen hat, ist wahrscheinlich bekannt.[5]

Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur (1977)

  • © Rowohlt Verlag
    Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur, 1977.
  • © Rowohlt Verlag
    Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur, 1977.
  • © Rowohlt Verlag
    Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur, 1977.
  • © Rowohlt Verlag
    Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur, 1977.
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»Die Urfassung dieses Lexikons erschien 1973 in zwei Bänden unter dem Titel Romantik & Gewalt. Ein Lexikon der Unterhaltungsindustrie im Manz Verlag München. Für die vorliegende Fassung wurden die Texte überarbeitet und um diejenigen Genres erweitert, die für einen nicht erschienenen dritten Band geplant waren. Soweit im Inhaltsverzeichnis nicht anders gekennzeichnet, stammen die Beiträge von Georg Seeßlen.«[6]

Lexikon der Science Fiction Literatur (1980)

  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1980.
  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1980.
  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1980.
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Das 1980 bei Heyne erschienene Lexikon der Science Fiction Literatur war ein Meilenstein für die Betrachtung der deutschsprachigen Science Fiction.

Beide Bände 1254 Seiten.

Reclams Science Fiction-Führer (1982)

  • © Reclam Verlag
    Reclams Science Fiction-Führer, 1982.
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Inhalt

  • Vorwort (S. 5)
  • Lexikon von A-Z (S. 7)
  • Anhang (S. 475)
SF-Magazine (S. 477)
Glossar SF-spezifischer Fachausdrücke (S. 483)
Bibliographie (S. 489)
Register der Autoren und Pseudonyme (S. 491)
Inhalt (S. 504)

»Science Fiction ist die Literaturgattung, die sich heute der größten Popularität erfreut. In dieser Situation ist ein Nachschlagwerk willkommen, das nicht nur biographische Informationen über SF-Autoren bietet, sondern vor allem auch über Inhalt und Gehalt der Werke berichtet, die zu lesen es sich lohnt oder auch nicht lohnt. So werden ca. 850 Autoren vorgestellt, über 500 wichtige Werke ausführlich besprochen und Tausende von Titeln bibliographisch erfaßt. Damit ist Reclams Science-Fiction-Führer das umfassendste Informationsmittel über das Genre auf dem deutschen Buchmarkt.

Der Begriff SF wird bewußt weit gefaßt. Klassische Utopien und Antiutopien sind ebenso vertreten wie die bedeutenden Werke der phantastischen Literatur und der Fantasy. Besonderes Gewicht hat naturgemäß die anglo-amerikanische SF, aber dier Produktion der anderen Ländern wird darum nicht vernachlässigt, ganz im Gegenteil. Wer wissen will, was die bunt schillernde SF-Welt zu bieten hat, dem sei dieses Buch empfohlen.«[7]

»Nachdem von den gleichen Verfassern - in Zusammenarbeit mit Wolfgang Jeschke - bereits ein Lexikon der Science Fiction Literatur veröffentlicht wurde, das sich vor allem der bibliographischen Erfassung der in deutscher Sprache vorliegenden SF-Literatur widmete, wird mit Reclams Science-Fiction-Führer ein Werk vorgelegt, das in seiner Konzeption ein Novum für den deutschen Markt ist. Als Romanführer und bio-bibliographischer Wegweiser soll dieses Nachschlagewerk es dem Leser ermöglichen, sich einen Überblick über die SF zu verschaffen, sich in ihr zurechtzufinden, ihre Wurzeln und ihre Trends aufzuspüren, schließlich die Spreu vom Weizen zu trennen.«[8]

Fortsetzungswerke im Corian Verlag (1984-2016)

  • © Corian Verlag
    Nachschlagewerke bei Corian, 1991.
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  • Joachim Körber (Hg.): Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur. 1984-2017, 114. und letzte Ergänzungslieferung mit Schlußwort des Herausgebers Joachim Körber: Dezember 2017.
  • Norbert Stresau (Hg.): Enzyklopädie des phantastischen Films. 1986–2015, 111 Lieferungen.
  • Heinrich Wimmer (Hg.): Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur - Verlags- und Reihenbibliographien. 1987–2016, 37 Lieferungen.
  • Franz Rottensteiner (Hg.): Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. 10 Bde. 1989-2017, 67 Lieferungen.
  • Friedrich Schegk (Hg.): Lexikon der Reise- und Abenteuerliteratur. 1989–2016, 77 Lieferungen.
  • Heiko Langhans, Marcus Czerwionka: Lexikon der Comics. 1991–2011, mit 76. Lieferung abgeschlossen.[9]
  • Klaus W. Pietrek, Almut Oetjen (Hg.): Lexikon der erotischen Literatur. 1992–2006, 15 Lieferungen.
  • Klaus-Peter Walter (Hg.): Lexikon der Kriminalliteratur. 1993–2014, 82 Lieferungen.
  • Kurt Franz, Franz-Josef Payrhuber, Günter Lange (Hg.): Kinder- und Jugendliteratur. Ein Lexikon. Begründet von Alfred Clemens Baumgärtner und Heinrich Pleticha. Hrsgg. im Auftrag der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V., Volkach. 1995-2017, 63 Lieferungen.
  • Holger Wacker, Almut Oetjen (Hg.): Enzyklopädie des Kriminalfilms. 1995–2008, 29 Lieferungen.
  • Horst Schäfer (Hg.): Lexikon des Kinder- und Jugendfilms. 1998–2016, 50 Lieferungen.

Lexikon der Science Fiction Literatur (1987/88)

  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1987.
  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1987.
  • © Heyne Verlag
    Lexikon der Science Fiction Literatur, 1988.
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Science Fiction: Die illustrierte Enzyklopädie

  • © Heyne Verlag
    Science Fiction: Die illustrierte Enzyklopädie, 1996.
  • © Heyne Verlag
    Science Fiction: Die illustrierte Enzyklopädie, 1996.
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Inhalt:
Kapitel 1: Visionen der Zukunft

Die Zukunft, aus der Vergangenheit und Gegenwart gesehen S. 10

Kapitel 2: Historischer Kontext

Zeittafeln, die die SF in den historischen Kontext bringen, sowie Analysen der damit zusammenhängenden Themen S. 34

Kapitel 3: Einflussreiche Magazine

Eine Galerie angesehener und einflussreicher Magazine verschiedener Epochen der SF S. 98

Kapitel 4: Wichtige Autoren

Zeittafeln, die Bücher, Themen und schriftstellerische Debüts chronologisch verzeichnen, dazu Porträts der zu ihrer Zeit prominenten Autoren S. 108

Kapitel 5: Klassische Titel

Eine Auswahl bleibender Klassiker aller Perioden, dargestellt an Erst- oder frühen Ausgaben S. 212

Kapitel 6: Grafische Werke

Eine Galerie der wichtigen Künstler in Sachen Illustration, Comic und Graphic Novel S. 240

Kapitel 7: Das SF-Kino

Eine Auflistung beachtenswerter Filme aller Epochen sowie Analysen ihrer Themen. S. 250

Kapitel 8: Fernsehen international

Die Geschichte der SF im Fernsehen sowie Listen und Trendanalysen S. 296

Das ultimative Science Fiction Lexikon (1997)

  • © Battenberg Verlag
    Das ultimative Science Fiction Lexikon, 1997.
  • © Battenberg Verlag
    Das ultimative Science Fiction Lexikon, 1997.
  • © Battenberg Verlag
    Das ultimative Science Fiction Lexikon, 1997.
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Lexikon der deutschen Science Fiction und Fantasy (2005 | 2007)

  • © Utopica Verlag
    Lexikon der deutschen Science Fiction und Fantasy 1870-1918, 2005.
  • © Utopica Verlag
    Lexikon der deutschen Science Fiction und Fantasy 1919-1932, 2007.
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  • Lexikon der deutschen Science Fiction und Fantasy 1870-1918
»Das Lexikon stellt ein unentbehrliches Nachschlagewerk zur frühen deutschsprachigen Science Fiction und Fantasy dar. Über 400 Autoren und 800 Werke sind – vielfach zum ersten Mal – biografisch und bibliografisch korrekt erfasst. Die 200 wichtigsten Romane und Kurzgeschichtensammlungen werden ausführlich beschrieben. Über die in lexikalischen Artikeln übliche Beschränkung auf biografische und bibliografische Daten hinaus bietet das Lexikon eine kritische Wertung und Würdigung der Autoren und ihrer Werke hinsichtlich ihrer literarischen Stellung, politischen Haltung und ästhetischen Besonderheiten. Aufgenommen sind ferner Illustratoren, Verleger, Regisseure und andere Künstler. Ein einführendes Vorwort sowie eine 35-seitige Bibliografie runden dieses Standardwerk ab.«[10]
  • Lexikon der deutschen Science Fiction und Fantasy 1919-1932
»Das Lexikon stellt ein unentbehrliches Nachschlagewerk zur deutschen Science Fiction und Fantasy der Weimarer Zeit dar. Über 400 Autoren und 800 Werke sind – vielfach zum ersten Mal – biografisch und bibliografisch korrekt erfasst. Die 200 wichtigsten Romane und Kurzgeschichtensammlungen werden ausführlich beschrieben. Aufgenommen sind ferner die wichtigsten Illustratoren, Verleger und Künstler aus der bildenden und darstellenden Kunst. Ein Vorwort, eine 30-seitige Bibliografie sowie ausführliche Autoren- und Werkregister runden dieses Standardwerk ab.«[11]

Wörterbuch der Science Fiction (2008)

  • © Peter Lang Group AG
    Wörterbuch der Science Fiction, 2008.
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»Prof. Dr. Peter Schlobinski ist der Konrad-Duden-Preisträger 2011. Das Wörterbuch der Science-Fiction umfasst genrespezifische Wörter, geordnet nach den Themenbereichen Zeit und Zeitreisen, Raum und Kosmologie, Raumschiffe/Transportmittel, Waffensysteme, Roboter/Cyborgs/Androiden, Technologien, Virtuelle Welten/Künstliche Intelligenz, Kulturen, Lebensformen, Kommunikation und Sprache, Kognition/Emotion. Dem Wörterbuch liegt eine Textkorpusanalyse zugrunde, so dass neben Worterklärungen in vielen Fällen Belegstellen angeführt werden. Das Buch ist nicht nur interessant für diejenigen, die sich mit Wortbildung und Wortsemantik oder professionell mit Science-Fiction beschäftigen, sondern für alle Science-Fiction-Leser.

Schlagworte: Wörterbuch Klingonisch Science-Fiction Neologismus Lexikologie Wortbildung Nadsat Neusprech.«[12]

»Die Autoren: Peter Schlobinski ist Professor für Germanistische Linguistik am Deutschen Seminar der Universität Hannover. Oliver Siebold ist Privatdozent in der germanistischen Sprachwissenschaft der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.«[13]

Lexikon der Science Fiction Literatur seit 1900 (2017)

  • © Peter Lang Group AG
    Lexikon der Science Fiction Literatur seit 1900, 2017.
  • © Peter Lang Group AG
    Lexikon der Science Fiction Literatur seit 1900, 2017.
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»Das Lexikon enthält Informationen über Biographie, Werkanalyse und bibliographische Angaben wichtiger Autoren der deutschsprachigen "Fantasy" und Science Fiction im 20. und 21. Jahrhundert. Überblicksartikel befassen sich darüber hinaus mit Fragen des Genres, deutscher Literatur vor und nach 1945, skandinavischen Werken seit 1900, osteuropäischen Werken und angloamerikanischer Fiktion.«[14]

»Ein Lexikon bzw. Handbuch, das dem vorliegenden vergleichbar wäre, gab es bislang nicht. Insofern wird ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Genres geliefert.« (Elmar Hennlein, Muttersprache Nr. 128, 2018.)

DDR-Science Fiction

Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon

  • © Verlag Das Neue Berlin
    Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon, 1988.
  • © Verlag Das Neue Berlin
    Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon, 1988.
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Text.

Science Fiction in der DDR. Bibliographie

  • © Verlag 28 Eichen
    Science Fiction in der DDR. Bibliographie, 2000.
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Text.

Die große illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR

  • © Shayol Verlag
    Die grosse Illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR, Shayol 2000.
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»Die vorliegende Bibliographie der Science Fiction in der DDR, von Hans-Peter Neumann unter Mitarbeit von Ivo Gloss und Erik Simon sowie mit Unterstützung zahlreicher SF-Autoren, -Spezialisten und -Sammler erstellt, will die Science-Fiction-Literatur in der DDR so umfassend wie möglich bibliographisch darstellen. Die in der DDR erschienenen SF-Bücher und -Hefte werden nicht nur mit ihrer Erstauflage, sondern mit allen Nachauflagen und Ausstattungsvarianten beschrieben. Die Erfassung kürzerer Texte beschränkt sich nicht auf die einschlägigen Anthologien und Erzählungsbände, sondern es wurden in über zehnjähriger Arbeit auch die in der DDR publizierten Zeitschriften, Illustrierten und Magazine sowie die wichtigsten Tageszeitungen ausgewertet. Bibliographien zu angrenzenden Sachgebieten beispielsweise zur sorbischen SF, zu den klassischen Utopien und phantastischen Reisen sowie zur Sekundärliteratur ergänzen das Hauptthema; spezielle Übersichten, Zusammenfassungen und Register erleichtern die Orientierung. Bei DDR-Autoren wird auch ausführlich auf ihre deutschsprachigen Veröffentlichungen außerhalb bzw. nach der DDR hingewiesen, von ausländischen Autoren sind zusätzlich die Werke verzeichnet, die in deutschsprachigen Büchern und Zeitschriften des sozialistischen Auslands in der DDR regulär vertrieben wurden. Das Ziel, sämtliche in der DDR selbständig publizierten SF-Werke abzubilden, wird in fast allen Fällen erreicht; wo es möglich und sinnvoll war, sind dabei auch unterschiedliche Auflagen und Varianten dokumentiert.«[15]

GermanSFWiki

  • © GermanSFWiki.
    GermanSFWiki, online November 2023.

Motto: »Ein Lexikon, sie alle zu finden, ins Internet zu treiben und ewig zu binden.«

Bibliografie

Einzelnachweise

  1. Duden: Die deutsche Rechtschreibung. Dudenverlag 2000, 22. Auflage.
  2. Thomas Herbst, Michael Klotz: Lexikografie. Schöningh, 2003, S. 21.
  3. Artikel Lexikon. In: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie.
  4. Phantastische Literatur.
  5. Arkham Insider Axel: Artikel Romantik & Gewalt. Auf: Phantastische Literatur.
  6. Editorische Vorbemerkung. In: Unterhaltung. Lexikon zur populären Kultur, S. 4.
  7. Reclams Science-Fiction-Führer, Klappentext.
  8. Reclams Science-Fiction-Führer, Vorwort, S. 5.
  9. René Mounajed: Für tot erklärt zum 20. Geburtstag – Ein Nachruf zum „Lexikon der Comics“. Auf: www.comicgesellschaf.de, 27. März 2012, abgerufen am 10. November 2017.
  10. ISBN 3-938083-01-8
  11. ISBN 3-938083-02-6
  12. Zusammenfassung auf Verlagsseite Peter Lang.
  13. Biografische Angaben auf Verlagsseite Peter Lang.
  14. Klappentext.
  15. ISBN 3-926126-11-6